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	<title>Henriette Mathieu &#8211; Mutter-Burnout Coach &amp; Podcasterin</title>
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	<description>Aus dem Überlebensmodus zurück ins Leben</description>
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	<title>Henriette Mathieu &#8211; Mutter-Burnout Coach &amp; Podcasterin</title>
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		<title>Warum du dir nicht erlaubst zu entspannen! Verstehe dein People Pleasing</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henriette Mathieu]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 11:10:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nervensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Kennst du das? Du legst dich auf das Sofa, versuchst eine Pause zu machen, und in dir drin ist dieses leise Unbehagen. Dein Partner räumt auf. Die Kinder streiten. Jemand ist schlecht drauf. Und du kannst nicht wirklich abschalten, weil du spürst: Hier stimmt noch etwas nicht. Hier ist noch keine Harmonie. Das ist [&#8230;]]]></description>
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<p>Kennst du das? Du legst dich auf das Sofa, versuchst eine Pause zu machen, und in dir drin ist dieses leise Unbehagen. Dein Partner räumt auf. Die Kinder streiten. Jemand ist schlecht drauf. Und du kannst nicht wirklich abschalten, weil du spürst: Hier stimmt noch etwas nicht. Hier ist noch keine Harmonie.</p>
<p>Das ist keine Faulheit und keine Überempfindlichkeit.</p>
<p>Es ist dein Nervensystem, das dir sagt: Solange andere unzufrieden sind, bist du nicht sicher.</p>
<h2 id="ein-ueberlebensmodus-mit-einem-namen">Ein Überlebensmodus mit einem Namen</h2>
<p>Das, was du da erlebst, hat einen Namen. Im englischen wird es <strong>Fawn Response</strong> genannt, oder <strong>Please and Peace</strong>. Es ist einer der vier klassischen Stressreaktionen des Nervensystems, neben Kampf, Flucht und Erstarren.</p>
<p>Und wie alle anderen Stressreaktionen auch:  Es ist keine Schwäche, sondern eine erlernte Überlebensstrategie, die dein Nervensystem irgendwann entwickelt hat, weil sie damals funktioniert hat.</p>
<p>Früh in deinem Leben hast du gelernt: Wenn andere unzufrieden sind, wird es gefährlich. Schlechte Laune bedeutete Schimpfen. Konflikte waren unberechenbar. Vielleicht gab es einen Vater, dessen Stimmung du schon an der Türklingel abzulesen versucht hast. Vielleicht war dein Zuhause ein Ort, an dem du nie wusstest, was als nächstes passiert.</p>
<p>Ich kenne dieses Gefühl gut aus meiner eigenen Kindheit. Dieses Hab-Acht-Gefühl. Bin ich noch sicher? Ziehe ich mich jetzt lieber zurück? Wenn ich nur allein davon erzähle, spüre ich noch heute, wie mein Nervensystem leise in diese Anspannung fällt.</p>
<p>Und genau dieses Nervensystem trägst du mit in dein Erwachsenenleben. In dein Muttersein, in deine Partnerschaft, in deinen Beruf.</p>
<h2 id="warum-du-nicht-auf-dem-sofa-sitzen-kannst-wenn-andere-arbeiten">Warum du nicht auf dem Sofa sitzen kannst, wenn andere arbeiten</h2>
<p>Es gibt noch eine Variante, die ich genauso oft höre: Du kannst dich nicht entspannen, wenn um dich herum jemand fleißig ist. Dein Partner räumt auf. Eine Kollegin schreibt noch E-Mails. Und du fühlst, wie sich innerlich etwas sträubt, einfach sitzen zu bleiben.</p>
<p>Auch das ist People Pleasing.</p>
<p>Denn darunter steckt derselbe Glaubenssatz: Ich bin gut genug, wenn ich leiste. Ich werde geliebt, wenn ich mich anpasse. Wenn ich nichts tue, bin ich zu viel. Oder zu wenig. Oder beides gleichzeitig.</p>
<p>Das Nervensystem hat nie gelernt, dass Pause sicher ist. Dass du sitzen darfst, ohne etwas zu tun. Ohne etwas zu beweisen und ohne dafür zu arbeiten, dass alle zufrieden sind.</p>
<h2 id="wie-das-in-beziehungen-aussieht">Wie das in Beziehungen aussieht</h2>
<p>Menschen im Fawn-Modus passen sich an, bevor der andere überhaupt etwas gefragt hat. Sie übernehmen Aufgaben, die nicht ihre sind. Sie sagen <em>passt schon</em> und <em>ich mache das schon</em> und <em>lass mal, ich kümmere mich darum</em>, auch wenn sie eigentlich erschöpft sind.</p>
<p>Sie entschuldigen sich für Dinge, die sie nicht getan haben. Einfach, damit der Konflikt aufhört.</p>
<p>Sie meiden Themen, die die Harmonie stören könnten. Auch wenn diese Themen wichtig wären.</p>
<p>Und wenn der Partner schlecht drauf ist, läuft im Hintergrund leise die Frage: Was kann ich tun, damit es ihm wieder besser geht? Was habe ich falsch gemacht?</p>
<p>Ich hatte erst kürzlich selbst so einen Moment. Ich hatte auf Instagram auf den Post einer Bekannten geantwortet, schnell, ohne groß nachzudenken. Sie hat nicht reagiert. Weder ein Herzchen, noch eine Antwort. Und ich habe mich danach wirklich lange gefragt: Was habe ich da geschrieben? Wie kann ich das wieder gutmachen? Hat sie das falsch verstanden?</p>
<p>Das war so ein Moment, wo ich richtig gemerkt habe: das ist People Pleasing. Diese Spirale des Ausgleichenwollens, die sich in meinem Kopf gedreht hat, obwohl von außen vielleicht gar nichts passiert war.</p>
<p>Ich habe dann keine besänftigende Nachricht geschrieben. Ich habe es einfach so gelassen. Und beim nächsten Mal überlege ich mir mehr, wie ich etwas formuliere. Das war&#8217;s. Kein Drama, kein langer Schaden, nur eine Erkenntnis.</p>
<h2 id="was-das-mit-deinem-nervensystem-macht">Was das mit deinem Nervensystem macht</h2>
<p>Das Problem ist nicht das einzelne Ja. Nicht die eine E-Mail, die du noch schnell beantwortet hast. Nicht der eine Nachmittag, an dem du keine Pause gemacht hast.</p>
<p>Das Problem ist, dass sich diese Muster zu einem Dauerzustand verdichten.</p>
<p>Dein Nervensystem ist permanent in erhöhter Wachsamkeit. Es scannt ständig: Ist jemand unzufrieden? Braucht jemand etwas? Ist gerade alles in Ordnung? Diese Hypervigilanz kostet enorm viel Energie. Sie erschöpft dich, ohne dass du es merkst, weil sie sich schon lange normal anfühlt.</p>
<p><strong>Wir brennen nicht aus, weil wir zu viel leisten. Wir brennen aus, weil wir uns zu lange verleugnen.</strong></p>
<p>Das ist der Satz, der mich am meisten berührt, wenn ich über dieses Thema spreche. Weil er so wahr ist. Und weil so viele Frauen, die ich kenne, sich in ihm wiederfinden.</p>
<h2 id="was-sicherheit-wirklich-bedeutet">Was Sicherheit wirklich bedeutet</h2>
<p>Echte Entspannung entsteht nicht, wenn alle anderen zufrieden sind. Echte Entspannung entsteht, wenn dein Nervensystem gelernt hat: <em>Ich bin sicher, auch wenn gerade jemand wütend ist. Das hat nichts mit mir zu tun.</em></p>
<p>Das ist kein Gedanke, den du dir einfach vornehmen kannst. Das ist eine Erfahrung, die dein Nervensystem machen muss. Wieder und wieder, in kleinen Momenten.</p>
<p>Wenn du das nächste Mal merkst, dass die Wut deines Kindes oder die schlechte Laune deines Partners sofort etwas in dir in Bewegung bringt, dann mach kurz Pause. Füße auf den Boden. Hand aufs Herz. Und frag dich: Hat das wirklich mit mir zu tun? Muss ich das jetzt ausgleichen?</p>
<p>Manchmal lautet die ehrliche Antwort: Nein. Das ist deren Gefühl. Ich darf trotzdem hier sitzen bleiben.</p>
<p>Das klingt einfach. Und ich weiß, dass es das nicht immer ist. Gerade am Anfang fühlt sich dieses Sitzenbleiben fast körperlich falsch an. Wie ein Regelverstoß. Weil es so lange anders war.</p>
<p>Aber genau da beginnt die Veränderung. In diesen kleinen Momenten, in denen du lernst: Harmonie ist nicht meine Aufgabe. Ich darf entspannt sein, auch wenn andere es gerade nicht sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn du tiefer in dieses Thema einsteigen möchtest, was People Pleasing wirklich ist, woher es kommt und wie du anfängst, dich davon zu lösen, dann schau dir gerne meinen <a href="https://henriettemathieu.com/peoplepleaser-workshop-2025/">People-Pleaser-Workshop</a> an. Mit Theorie, Praxis und konkreten Körperübungen arbeitest du wirklich mit dir, nicht nur über dich nach.</p>
<p>&nbsp;</p>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Entspannte Eltern &#8211; entspannte Kinder??? Co-Regulation erklärt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henriette Mathieu]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 10:51:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bedürfnisorientierte Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; &#160; Oh, wie habe ich diesen Satz gehasst. Entspannte Mütter, entspannte Kinder. Weil er so viel Druck macht. Weil er sofort bedeutet: Wenn mein Kind gerade ausrastet, wenn die Geschwister sich in den Haaren liegen, wenn das Chaos regiert, dann bin ich schuld. Weil ich nicht entspannt genug war. Wenn du das genauso empfindest, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Oh, wie habe ich diesen Satz gehasst.</p>
<p><em>Entspannte Mütter, entspannte Kinder.</em></p>
<p>Weil er so viel Druck macht. Weil er sofort bedeutet: Wenn mein Kind gerade ausrastet, wenn die Geschwister sich in den Haaren liegen, wenn das Chaos regiert, dann bin ich schuld. Weil ich nicht entspannt genug war.</p>
<p>Wenn du das genauso empfindest, dann möchte ich dir heute sagen: Das ist ein Mythos. Und ich möchte ihn aufdröseln. Denn dahinter steckt etwas viel Nuancierteres, viel Ehrlicheres und, ich finde, viel Befreienderes.</p>
<h2 id="was-dieser-satz-wirklich-bedeutet-und-was-nicht">Was dieser Satz wirklich bedeutet, und was nicht</h2>
<p>Der Satz meint nicht: <em>Du musst ruhig bleiben, damit dein Kind ruhig bleibt.</em> Das wäre Selbstkontrolle. Und Selbstkontrolle ist nicht dasselbe wie Selbstregulation. Ganz wichtig.</p>
<p>Du kannst noch so ruhig klingen. Du kannst mit gedämpfter Stimme sagen: <em>„Ich sehe, du bist gerade wütend.&#8220;</em> Aber wenn innerlich in dir alles brodelt, wenn du getriggert bist, wenn du das kaum aushältst, dann spürt dein Kind das. Es spürt nicht deine äußere Ruhe, sondern den Zustand deines Nervensystems.</p>
<p>Und das ist der entscheidende Unterschied.</p>
<h2 id="dein-nervensystem-ist-der-sichere-hafen">Dein Nervensystem ist der sichere Hafen</h2>
<p>Kinder leihen sich unser Nervensystem aus. Das nennt sich Co-Regulation. Wenn dein Nervensystem in einem regulierten Zustand ist, in dem, was die Polyvagal-Theorie den ventralen vagalen Zustand nennt, dann bist du in deinem sozialen Nervensystem. Du bist präsent, du bist verbunden, du bist ansprechbar.</p>
<p>Und genau aus diesem Zustand heraus kannst du dein Kind durch seine Gefühlsstürme begleiten. Nicht indem du sie wegmachst, oder indem du dich unter Kontrolle hast, sondern indem du wirklich da bist.</p>
<p>Das geschieht nicht über Worte. Es geschieht unbewusst über Blick, Atmung, Körperhaltung, Nähe. Dein Kind nimmt das wahr, ohne es benennen zu können.</p>
<p>Das heißt aber auch: Du musst nicht perfekt sein. Du musst nicht immer locker, fröhlich oder sanft sein. Du darfst auch wütend sein, müde sein, angespannt sein. Wenn dein Nervensystem trotzdem in Regulation ist, kannst du dein Kind co-regulieren. Wenn du trotz leichter eigener Anspannung präsent bleibst, kann das Kind in Verbindung mit dir bleiben.</p>
<p>Das ist etwas ganz anderes, als sich zusammenzureißen.</p>
<h2 id="warum-so-viele-muetter-nicht-in-regulation-kommen">Warum so viele Mütter nicht in Regulation kommen</h2>
<p>Und hier möchte ich ehrlich sein. Weil es wehtut, aber weil es wichtig ist.</p>
<p>Wenn dein Nervensystem im Überlebensmodus steckt, also dauerhaft im Alarm- oder Erstarrungsmodus, dann ist Co-Regulation kaum möglich. Das ist keine Schuldfrage, sondern Physiologie.</p>
<p>Warum landen so viele Mütter in diesem Überlebensmodus? Einige Muster, die ich in Coachings immer wieder sehe:</p>
<p><strong>People Pleasing.</strong> Das Muster, das sagt: Ich bin nur dann sicher, wenn es allen anderen gut geht. Wenn die Kinder streiten, springt der Sympathikus sofort an und das bedeutet Alarm und Gefahr. Das Nervensystem kann sich nicht entspannen, solange irgendjemand im Haus nicht entspannt ist. Das ist erschöpfend, weil es kein Ende gibt.</p>
<p><strong>Hypervigilanz.</strong> Du scannst die Stimmung die ganze Zeit ab. Du bist ständig in dieser leisen Anspannung, abrufbereit, auf alles vorbereitet. Auch das ist ein Überlebensmuster, das meist aus der Kindheit stammt.</p>
<p><strong>Parentifizierung.</strong> Du warst als Kind emotional zuständig für andere. Du hast früh gelernt, für die Gefühle der Erwachsenen um dich herum verantwortlich zu sein. Und jetzt, als Mutter, fühlt es sich genauso an. Du kannst nicht ins Erwachsenen-Ich kommen, weil das Nervensystem noch im alten Muster feststeckt.</p>
<p>All das macht es schwerer, in diesen regulierten Zustand zu finden, aus dem heraus echte Co-Regulation möglich ist.</p>
<h2 id="was-du-wirklich-brauchst-und-es-ist-nicht-eine-stunde-yoga">Was du wirklich brauchst, und es ist nicht eine Stunde Yoga</h2>
<p>Ich sage das, weil wir alle diesen Rat kennen: Füll deinen eigenen Akku. Mach etwas nur für dich. Gönn dir Zeit.</p>
<p>Das ist nicht falsch. Aber es greift zu kurz, wenn das Nervensystem im Überlebensmodus ist. Denn dann fühlen sich auch Pausen nicht erholsam an. Dann läuft das innere Radio weiter, auch wenn du sitzt.</p>
<p>Was wirklich hilft, sind Mikropausen. Kleine, kurze Impulse für dein Nervensystem. Eine Minute reicht.</p>
<p>Ein paar konkrete Möglichkeiten:</p>
<p>Leg die Hand auf deinen Brustkorb. Spür deinen eigenen Herzschlag. Nimm drei tiefe Atemzüge, bei denen das Ausatmen länger dauert als das Einatmen. Das beruhigt den Vagusnerv direkt.</p>
<p>Spür deine Füße auf dem Boden. Erde dich. Schau dich einmal im Raum um, bewusst, ohne Ziel. Was siehst du? Das ist Raumorientierung. Es signalisiert dem Nervensystem: Ich bin sicher. Es gibt keine unmittelbare Gefahr.</p>
<p>Oder die Schmetterlingsumarmung: Arme über die Brust kreuzen und abwechselnd auf die Oberarme klopfen. Das ist eine einfache bilaterale Stimulation, die das Nervensystem beruhigt.</p>
<p>Das klingt vielleicht unscheinbar. Aber für ein Nervensystem, das im Dauerstress steckt, kann so ein kleiner Impuls den Unterschied machen zwischen Explosion und Präsenz.</p>
<h2 id="und-dann-selbstmitgefuehl">Und dann: Selbstmitgefühl</h2>
<p>Das ist vielleicht das Schwerste von allem für Mütter, die gelernt haben, stark zu sein.</p>
<p>Leg die Hand aufs Herz. Und sag dir innerlich: <em>Das ist gerade richtig viel. Ich gebe zu jeder Zeit mein Bestes. Anderen Müttern geht es auch so.</em></p>
<p>Kein Vorwurf oder innerlicher Vergleich. Kein Druck, jetzt endlich reguliert zu sein.</p>
<p>Selbstmitgefühl ist kein Luxus. Es ist ein direkter Eingang in den ventralen Vagus. In den Zustand, aus dem heraus Co-Regulation überhaupt möglich wird.</p>
<h2 id="was-entspannte-kinder-wirklich-brauchen">Was &#8222;entspannte Kinder&#8220; wirklich brauchen</h2>
<p>Entspannte Kinder brauchen keine perfekte Mutter.</p>
<p>Sie brauchen eine echte Mutter, die fühlt. Die sich selbst wahrnimmt. Die lernt, ihre eigenen Grenzen zu spüren und zu setzen. Die immer wieder versucht, zu sich zurückzukehren, auch wenn sie zwischendurch weggerutscht ist.</p>
<p>Regulation ist kein Zustand, den du einmal erreichst und dann hast. Es ist eine Bewegung. Ein Prozess. Du rutschst raus, du kommst zurück. Du rutschst raus, du kommst zurück. Und je mehr du das übst, desto mehr weitet sich dein Toleranzfenster. Desto besser kannst du die Wellen des Alltags surfen, ohne jedes Mal unterzugehen.</p>
<p>Das bekommt dein Kind mit. Nicht weil du ruhig bist. Sondern weil du echt bist. Und weil du lernst, immer wieder bei dir anzukommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn du merkst, dass du tiefer einsteigen möchtest, warum du immer wieder aus der Regulation rutscht, was in deinem Nervensystem dahintersteckt und wie du anfängst, das wirklich zu verändern, dann schau dir gerne meinen <a href="https://henriettemathieu.com/angebote/nervensystem-kurs-lp/">Nervensystem-Kurs</a> an. Mit Wissen, das verständlich ist, und Übungen, die in deinen echten Alltag passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vater übernimmt keine Verantwortung? Warum wir Mamas oft den Raum des Mannes &#038; Vaters einnehmen</title>
		<link>https://henriettemathieu.com/vater-verantwortung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Henriette Mathieu]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 12:40:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bedürfnisorientierte Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Du kennst das vielleicht: Du wünschst dir, dass dein Partner mehr übernimmt, mehr da ist, mehr Verantwortung trägt. Gleichzeitig merkst du, wenn du ganz ehrlich bist, dass du ihn irgendwie auch gar nicht wirklich ranlässt. Das ist kein Widerspruch, sondern eine Dynamik. Und sie beginnt viel früher, als wir denken. Genau das hat eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
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<p>Du kennst das vielleicht: Du wünschst dir, dass dein Partner mehr übernimmt, mehr da ist, mehr Verantwortung trägt. Gleichzeitig merkst du, wenn du ganz ehrlich bist, dass du ihn irgendwie auch gar nicht wirklich ranlässt. Das ist kein Widerspruch, sondern eine Dynamik. Und sie beginnt viel früher, als wir denken.</p>
<p>Genau das hat eine Teilnehmerin aus meiner Austauschgruppe so treffend in Worte gefasst: <em>„Ich merke sehr oft, dass ich meinen Mann von seiner Vater- und Partnerrolle schiebe. Ich möchte ihm mehr Raum geben, damit er seine Position in unserer Familie einnehmen kann. Aber wie?&#8220;</em></p>
<p>Diese Frage kam. Und sie wurde von so vielen anderen Frauen sofort bestätigt.</p>
<p>Ich möchte in diesem Artikel also nicht mit konkreten Tipps starten, auch wenn du dir die vielleicht gerade wünschst. Ich möchte zuerst tiefer schauen. Weil echte Veränderung nur dann passiert, wenn wir verstehen, wie diese Dynamik überhaupt entstanden ist.</p>
<h2 id="wie-die-schieflage-entsteht-schon-von-anfang-an">Wie die Schieflage entsteht: schon von Anfang an</h2>
<h3 id="die-biologische-naehe-der-mutter">Die biologische Nähe der Mutter</h3>
<p>Wir Mütter sind von Natur aus viel näher dran. Die Schwangerschaft, das Stillen, die ersten Monate: In dieser Zeit baut sich eine intensive Verbindung auf, die der Vater so nicht teilen kann. Das ist keine Kritik an den Vätern, das ist einfach Biologie.</p>
<p>Aber was sich dabei unbewusst einschleicht, ist dieses Gefühl: <em>Ich weiß, wie es richtig geht. Ich habe hier die bessere Verbindung zum Kind.</em> Und so beginnt langsam, fast unbemerkt, eine Dynamik. Nur die Mama weiß, wie die Windel richtig sitzt. Nur sie kennt den richtigen Schrei. Und einschlafen kann das Kind ebenfalls nur bei der Mutter.</p>
<p>Der Vater hat in dieser Phase oft gar nicht die Möglichkeit, diese Verbindung aufzubauen. Besonders wenn er früh wieder arbeiten muss, wenn er zwölf Stunden am Tag weg ist. Er hat einfach wenig Zeit zum Kennenlernen. Und das tut weh. Auf beiden Seiten.</p>
<h3 id="wenn-vaeter-sich-ausgegrenzt-fuehlen">Wenn Väter sich ausgegrenzt fühlen</h3>
<p>Väter klagen in dieser Phase sehr häufig darüber, dass sie gar nicht die Chance bekommen, Erfahrungen zu sammeln. Dass sie das Gefühl haben: <em>Ich mache es sowieso nicht recht und passe hier nicht rein. Dieser Nukleus von Mutter und Kind ist irgendwie unantastbar.</em></p>
<p>Und dann zieht er sich zurück. Kümmert sich mehr um die Arbeit, den Garten, das Haus. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern weil er einen Weg sucht, diesen Schmerz nicht zu fühlen.</p>
<h2 id="kontrolle-als-ueberlebensprogramm">Kontrolle als Überlebensprogramm</h2>
<h3 id="es-ist-selten-bewusst">Es ist selten bewusst</h3>
<p>Diese Kontrolle, die wir Mütter an den Tag legen, und ich schließe mich da absolut mit ein, ich bin auch so eine Kontrolletti, die ist selten bewusst. Sie ist ein Überlebensprogramm und dieses Programm stammt in den meisten Fällen schon aus unserer Kindheit.</p>
<p>Viele von uns haben früh gelernt: <em>Ich muss stark sein. Ich kann mich auf niemanden verlassen. Wenn ich es nicht mache, macht es niemand.</em> Und dann schaust du dir vielleicht mal an, wie die Rollenverteilung bei deinen eigenen Eltern war. Was hat Mama gemacht? Was hat Papa gemacht? War dein Vater auch eher abwesend, emotional nicht da? War deine Mutter überlastet?</p>
<p>Diese Bilder prägen uns und sie sitzen tief.</p>
<h3 id="das-nervensystem-braucht-kontrolle-um-sich-sicher-zu-fuehlen">Das Nervensystem braucht Kontrolle, um sich sicher zu fühlen</h3>
<p>Sicherheit entsteht bei uns durch Kontrolle, manchmal auch durch Perfektionismus. Wenn ich alles im Griff habe, signalisiert mein Nervensystem: <em>Es ist sicher.</em> Das ist keine Schwäche, das ist eine Strategie. Und zwar eine sehr verständliche Strategie.</p>
<p>Aber das Tückische: Wenn du alles festhältst, bemerkst du vielleicht gar nicht, dass der andere dadurch keinen Platz mehr hat. Dass da kein Raum mehr ist für die väterliche Energie, weil du festhalten musst, um dich sicher zu fühlen.</p>
<p>Besonders Mütter, die in der eigenen Kindheit unsicher gebunden waren, neigen dazu, sich sehr eng an ihre Kinder zu binden. Was einerseits aus tiefer Liebe kommt und gleichzeitig die Autonomie des Kindes und des Vaters einschränkt.</p>
<h2 id="der-transgenerationale-blick-was-uns-unsere-grossmuetter-mitgegeben-haben">Der transgenerationale Blick: Was uns unsere Großmütter mitgegeben haben</h2>
<p>Das geht noch tiefer. Bei mir war es meine Großmutter, die im Krieg ohne Mann fünf Kinder aufziehen musste. Meine Mutter hat nie wirklich ein gelebtes Vaterbild vor sich gehabt.</p>
<p>Nach dem Krieg hatten viele Kinder in der Schule keinen Vater mehr. Er war gefallen, verletzt, oder seelisch einfach nicht mehr da. Unsere Großmütter und Urgroßmütter mussten alleine überleben. Und was haben sie dabei gelernt? <em>Ich schaffe das auch ohne Mann. Für Emotionen ist hier kein Platz. Ich muss alles kontrollieren.</em></p>
<p>Die Epigenetik sagt uns heute: Diese transgenerationalen Traumata machen etwas mit unseren Genen. Auch wenn es deine Urgroßmutter war, es wirkt bis heute in dir. Wenn wir diese Zusammenhänge verstehen, können wir auch etwas verändern. Über das Verstehen entsteht Handlungsspielraum.</p>
<h2 id="kinder-sehen-den-vater-durch-die-augen-der-mutter">Kinder sehen den Vater durch die Augen der Mutter</h2>
<p>Das ist vielleicht der Punkt, der mich am meisten berührt und der am meisten Verantwortung trägt.</p>
<p>Kinder sind so eng mit ihrer Mutter verbunden, emotional, körperlich, energetisch. Mein Kind sagt mir manchmal, bevor ich es selbst bewusst spüre: <em>„Mama, bist du traurig gerade?&#8220;</em> Diese Verbindung ist tief und real.</p>
<p>Und genau deshalb sehen Kinder den Vater in den meisten Fällen durch die Augen der Mutter. Sie lesen jeden Gesichtsausdruck, jede Spannung, jeden unausgesprochenen Satz. Wenn die Mutter den Vater innerlich ablehnt, kritisiert oder abwertet, auch wenn es nur ein Gedanke ist und nie ausgesprochen wird, die Kinder spüren das.</p>
<p>Das gilt übrigens genauso in Trennungssituationen. Wenn da noch viel Ablehnung, Kritik oder unausgesprochene Konflikte stehen, macht das etwas mit den Kindern. Sie fühlen sich nicht sicher. Sie versuchen auszugleichen und tragen damit etwas, das nicht ihres ist.</p>
<h2 id="was-das-mit-unseren-rollenbildern-zu-tun-hat">Was das mit unseren Rollenbildern zu tun hat</h2>
<p>Ich höre so oft von Frauen: <em>„Ich möchte, dass der Mann ein Kavalier ist, aber ich will auch meine Autonomie und Unabhängigkeit.&#8220;</em> Beides gleichzeitig. Und das ist kein Widerspruch, das ist unsere Zeit.</p>
<p>Wir wollen nicht die totale Selbstüberforderung und schon gar nicht den Rückfall ins Patriarchat. Aber wir wollen auch nicht allein mit allem dastehen. Wir möchten jemanden, der uns den Rücken stärkt und gleichzeitig unsere Eigenständigkeit respektiert.</p>
<p>Ich glaube, dass viele von uns gerade auch das Weibliche neu entdecken müssen. Das Empfangende und das Sanfte. Nicht als Gegensatz zur Stärke, sondern als Ergänzung. Indem ich dem anderen Raum gebe, gebe ich ihm die Möglichkeit, mir etwas zu geben.</p>
<h2 id="was-sich-wirklich-veraendern-kann">Was sich wirklich verändern kann</h2>
<p>Letztlich geht es darum, dass jeder weiß, wo sein oder ihr Platz ist. Ich als Frau schaue: Was ist mein Platz in dieser Familie? Wie nehme ich mir diesen Raum als Mutter, als Frau, als Partnerin? Und ich versuche, meinen Platz nicht auszuweiten auf seinen Platz.</p>
<p>Das bedeutet auch: ihm seinen Raum zuzutrauen. Nicht perfektes Übernehmen zu erwarten, sondern Entwicklung zu erlauben. Väter müssen auch erst lernen. So wie wir gelernt haben.</p>
<p>Wenn du in einer Partnerschaft lebst, könnte ein erstes Gespräch so klingen: <em>„Wie nimmst du deinen Raum als Mann wahr? Und wie nehme ich meinen Raum als Frau wahr? Wo merke ich, dass ich bei dir im Raum bin und wo könnte ich loslassen?&#8220;</em></p>
<p>Das ist kein einfaches Gespräch. Aber es ist ein wichtiges.</p>
<h2 id="ein-letzter-gedanke">Ein letzter Gedanke</h2>
<p>Diese Dynamik, das Kontrollieren, das Nicht-loslassen-können, das Ausschließen ohne böse Absicht, ist kein Charakterproblem, sondern vielmehr ein Überlebensprogramm. Eines, das einmal Sinn gemacht hat. Vielleicht für dich, oder sogar schon für deine Mutter oder Großmutter.</p>
<p>Verstehen ist der erste Schritt. Aber Verstehen allein verändert noch nichts im Körper, im Alltag, in den Momenten, in denen es kracht.</p>
<p>Und wenn du Gedanken dazu loswerden möchtest oder dich mit anderen Frauen austauschen willst, komm gerne in meine kostenlose Austauschgruppe. Den Link dazu findest du hier untendrunter. Ich freue mich auf dich.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wachstumsbooster Elternsein: Warum dein Kind dich so triggert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henriette Mathieu]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 07:57:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bedürfnisorientierte Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; &#160; Traurig aber wahr: In den meisten Fällen sehen wir unser Kind nicht als das Kind, das es ist, sondern wir sehen unser eigenes inneres Kind in ihm. Und wir haben dadurch die Chance, die eigene Kindheit ein zweites Mal zu erleben und das ist Fluch und Segen zugleich. Darum geht es heute. Es [&#8230;]]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Traurig aber wahr: In den meisten Fällen sehen wir unser Kind nicht als das Kind, das es ist, sondern wir sehen unser eigenes inneres Kind in ihm. Und wir haben dadurch die Chance, die eigene Kindheit ein zweites Mal zu erleben und das ist Fluch und Segen zugleich.</p>
<p>Darum geht es heute. Es geht um Projektionen und Kompensation. Und was das mit unserem Kind und unserem inneren Kind zu tun hat.</p>
<h2 id="elternschaft-ist-wachstum-pur">Elternschaft ist Wachstum pur</h2>
<p>Wenn wir Eltern werden, beginnt ein Prozess, der uns am Anfang vermutlich gar nicht so bewusst ist, aber er ist sehr kraftvoll. Elternschaft ist nicht nur Erziehung, sondern Wachstum pur, denn wir werden aufgefordert, erwachsen zu werden.</p>
<p>Und das ist spannend: Es geht um dieses wirkliche Erwachsensein. Nicht vom Alter her, sondern innerlich wirklich Erwachsensein, das ist gar nicht so leicht.</p>
<p>Denn wenn ein Kind in unserer Familie geboren wird, haben wir die große Chance, unsere eigene Kindheit noch einmal durchzuerleben. Vielleicht hast du selber schon festgestellt, dass dein Kind dich in bestimmten Altersstufen extrem triggert.</p>
<p>Wenn du da genau hinschaust, wirst du merken, dass bei dir in dieser Altersstufe auch etwas nicht im Reinen war. Ein Klient sagte: Henriette, es begann, als mein Sohn 6 Jahre alt wurde. Da ging bei mir der Alarm los, obwohl vorher alles okay war.</p>
<p>Andere sagen: Als mein Kind 3 wurde, da fing das an. Oder die Pubertät bringt mich aus dem Konzept. Das ist genau der Punkt, wo du merkst: Das hat was mit mir zu tun.</p>
<h2 id="der-individuationsprozess-nach-c-g-jung">Der Individuationsprozess nach C.G. Jung</h2>
<p>Carl Gustav Jung beschreibt den Individuationsprozess: Wir wollen ganz werden. Bewusste und unbewusste Anteile integrieren, sowie auch die Schattenseiten. Das sind verdrängte Verletzungen, das verletzte innere Kind.</p>
<h3 id="mein-beispiel-kaiserschnitt-und-stillen">Mein Beispiel: Kaiserschnitt und Stillen</h3>
<p>Ich war ein Kaiserschnittkind, wurde zwei Wochen früher rausgeholt und konnte danach nicht gestillt werden. Das hat mich immer beschäftigt.</p>
<p>Als ich Mutter wurde, beschloss ich: Ich mache es anders. Mein Kind soll auf natürlichem Wege geboren werden und gestillt werden.</p>
<p>Ich hatte zwei wunderschöne Hausgeburten und konnte stillen, aber es war nicht easy peasy. Aber es kam für mich nie in Frage aufzuhören. Meinen Jüngsten habe ich fast vier Jahre gestillt.</p>
<p>Für mich war das sehr wichtig. Und heute weiß ich, dass das eine Kompensation war. Dass ich selber diesen Schmerz gespürt habe: Mir hat das gefehlt und ich möchte das meinem Kind jetzt geben. Das ist ein Kompensationsmechanismus.</p>
<h2 id="was-ist-kompensation">Was ist Kompensation?</h2>
<p>Das gleiche kennst du vielleicht: Thema Familienbett oder Trennung im Kindergarten. Das sind Situationen, wo Eltern aus ihrer eigenen Verletzung heraus kompensieren.</p>
<p>Das heißt, sie tun entweder Dinge, die sie früher nicht hatten, die sie bei ihrem Kind im Exzess geben wollen. Oder sie vermeiden Dinge, die sie hatten. Oder sie machen es genauso wie ihre Eltern.</p>
<p>Aber in vielen Fällen: Mein Kind bekommt das, was ich nicht hatte. Jung beschreibt das als Individuation. Wir wollen ganz werden und bewusste und unbewusste Anteile integrieren. Ziel ist nicht Perfektion, sondern Ganzheit.</p>
<h2 id="der-schatten-was-wir-nicht-sehen-wollen">Der Schatten: Was wir nicht sehen wollen</h2>
<p>Mit Schatten meint Jung alles, was wir selbst in uns nicht sehen wollen oder können. Ungeliebte Gefühle, alte Wunden, das was wehtut, also das kindliche Schmerzmaterial.</p>
<p>Die Projektion ist, dass wir das, was wir nicht aushalten können, auslagern und dann im Außen sehen. Ganz besonders in unseren Kindern, die oft der Spiegel für uns sind.</p>
<p>Deswegen sagen wir: Mein Kind ist mein Spiegel. Das, was ich nicht fühlen möchte, spiegelt mir mein Kind. Mein Kind zeigt mir meine unbewussten unterdrückten Anteile.</p>
<p>Und wenn wir das Kind im Spiegel sehen, wollen wir kompensieren. Ich möchte mein Kind nicht so behandeln, wie ich behandelt wurde. Oder: Ich vermeide alle Konflikte, weil das war so schlimm damals.</p>
<h2 id="wie-die-individuation-geschieht">Wie die Individuation geschieht</h2>
<p>Jung betonte, dass Individuation durch Konfrontation mit dem Unbewussten geschieht. Jedes Mal, wenn mein Kind mich triggert und ich merke, oh da reagiere ich über, da öffnet sich die Möglichkeit hinzuschauen. Die Möglichkeit zur Bewusstwerdung.</p>
<p>Ich kann hinschauen: Was in mir meldet sich da gerade? Wer schreit? Wer weint? Wer rebelliert? Welcher kindliche Anteil, der abgespalten wurde, meldet sich?</p>
<h3 id="eine-kleine-uebung-fuer-dich">Eine kleine Übung für dich</h3>
<p>Beobachte deine Gedanken deinem Kind gegenüber. Mein Kind ist so wild, so laut. Oder: Mein Kind ist so schüchtern, traut sich gar nichts.</p>
<p>Und dann nimm diese Bewertung und schau, was das mit dir zu tun hat:</p>
<p>&#8211; Warst du das laute Kind, das ausgeschimpft wurde?<br />
&#8211; Warst du der Klassenclown, um Aufmerksamkeit zu bekommen?<br />
&#8211; Oder warst du die leise Stille, die gerne laut gewesen wäre, aber wusste: Wenn ich laut bin, werde ich bestraft?</p>
<p>Und jetzt hast du ein Kind, das sich nicht unterwirft und dich triggert das maßlos. Das tritt in meinen Coachings täglich auf.</p>
<h2 id="dein-kind-ist-nicht-das-problem">Dein Kind ist nicht das Problem</h2>
<p>Dein Kind ist in der Regel nicht das Problem. Eigentlich nie. Es ist der Spiegel und es zeigt dir genau, wo du hinschauen darfst. Und wenn du das bei dir aufgelöst hast, braucht dein Kind es dir nicht mehr zu zeigen.</p>
<p>Das ist der Weg der Individuation. Indem wir mit unbewussten Anteilen in Kontakt kommen, sie anschauen und integrieren. Mit <a href="https://henriettemathieu.com/eft/">EFT</a> und Matrix Reimprinting integrieren wir diese Anteile, sodass du diesen Spiegel nicht mehr brauchst.</p>
<h2 id="wirklich-erwachsen-werden">Wirklich erwachsen werden</h2>
<p>Sobald das Kind auf der Welt ist, projizieren wir automatisch unsere Geschichte auf dieses Kind. All das, was wir erlebt haben, passiert unbewusst und automatisch.</p>
<p>Unsere Aufgabe ist es, erwachsen zu werden. Wirklich erwachsen zu werden. Unser Kind mit den Augen eines neutralen Erwachsenen zu sehen. Und nicht mit der Brille unseres verletzten Kindes, unserer Konditionierung, unserer Wunden.</p>
<p>Dass wir diese Brille absetzen und unser Kind wirklich so sehen, wie es ist. Das ist ganz schön schwierig. Aber wenn ich diese Kompensationsmechanismen loslasse, nicht mehr projiziere, dann kann sich mein Kind ganz frei entwickeln. Und ich bleibe die Erwachsene.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Möchtest du die Brille abnehmen und dein Kind wirklich sehen?</strong><br />
Im <a href="https://henriettemathieu.com/einzelcoaching/">Einzelcoaching</a> arbeiten wir mit EFT und Matrix Reimprinting, um deine verletzten Anteile zu integrieren. Sodass dein Kind nicht mehr dein Spiegel sein muss.</p>
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		<title>Patchwork und Familiensystem: Aus alt mach neu! Wie jeder seinen Platz findet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henriette Mathieu]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 08:47:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bedürfnisorientierte Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Patchwork scheitert nicht an den Kindern. Es scheitert an der unsichtbaren Ordnung, die im Chaos verläuft. Das klingt vielleicht hart. Aber wenn ich mit Menschen arbeite, die in Patchwork-Familien leben, dann ist das eine der ersten Dinge, die sichtbar wird: Es gibt eine Rangfolge, eine innere Ordnung im System. Und wenn diese Ordnung nicht [&#8230;]]]></description>
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<p>Patchwork scheitert nicht an den Kindern. Es scheitert an der unsichtbaren Ordnung, die im Chaos verläuft.</p>
<p>Das klingt vielleicht hart. Aber wenn ich mit Menschen arbeite, die in Patchwork-Familien leben, dann ist das eine der ersten Dinge, die sichtbar wird: Es gibt eine Rangfolge, eine innere Ordnung im System. Und wenn diese Ordnung nicht anerkannt wird, wenn sie verdrängt oder wegdiskutiert wird, dann entstehen Symptome. Bei den Kindern, in der Partnerschaft, im ganzen System.</p>
<p>Und ich spreche hier nicht aus der Theorie. Ich spreche aus meinem eigenen Leben.</p>
<h2 id="kein-neuanfang-sondern-ein-weitergehen">Kein Neuanfang, sondern ein Weitergehen</h2>
<p>Wenn du in eine bestehende Familie hineinkommst, dann beginnst du nicht auf der ersten Seite eines Buches. Du steigst mitten in ein Kapitel ein, das schon lange geschrieben wird. Das ist manchmal wunderschön. Und manchmal ist es ganz schön schmerzhaft.</p>
<p>Bei mir war es so: Ich hatte keine eigenen Kinder, als ich meinen Partner kennenlernte. Er hatte einen Sohn aus einer früheren Beziehung. Dieser Sohn lebte zunächst bei seiner Mutter und zog nach deren Tod zu uns. Was das in mir ausgelöst hat, an Gefühlen, an Konflikten, an Wirrnis, das hat mich lange beschäftigt. Und es hat mich viel gelehrt.</p>
<h2 id="die-rangfolge-die-sich-nicht-wegdiskutieren-laesst">Die Rangfolge, die sich nicht wegdiskutieren lässt</h2>
<p>Im Familiensystem gibt es eine innere Ordnung. Ich vergleiche das gerne mit einem Mobile. Jedes Teil braucht seinen Platz. Wenn eines fehlt, abgeschnitten wird, ausgeschlossen wird, gerät das ganze Mobile in Schieflage. Und so funktioniert auch das Familiensystem.</p>
<p>In einer Patchwork-Familie bedeutet das: Die Reihenfolge, in der Menschen in das System gekommen sind, zählt. Chronologisch.</p>
<p>In meinem Fall heißt das: Zuerst war die erste Frau da. Dann kam der Sohn. Und dann kam ich. Das heißt, ich stehe an dritter Stelle, wenn wir es ganz nüchtern betrachten. Die erste Frau bleibt die Erste, auch wenn die Beziehung längst beendet ist. Auch wenn sie gestorben ist. Das lässt sich nicht auflösen.</p>
<p>Und das kann wehtun. Mir hat es wehgetan. Auch deshalb, weil ich selbst die zweite Tochter in meiner Herkunftsfamilie war. Dieses Thema, die Zweite zu sein, hat mich erwischt auf einer Ebene, die ich lange nicht bewusst gesehen hatte. Erst durch Aufstellungsarbeit und Therapie wurde mir klar, wie tief dieses Muster in mir sitzt.</p>
<h2 id="was-passiert-wenn-die-ordnung-nicht-stimmt">Was passiert, wenn die Ordnung nicht stimmt</h2>
<h3 id="ausschluss-macht-das-system-krank">Ausschluss macht das System krank</h3>
<p>Wenn der Partner die Ex-Frau aus dem System ausschließen möchte, weil die Trennung schmerzhaft war, weil er mit ihr im Clinch liegt, weil er vielleicht die neue Partnerin auf den ersten Platz stellen möchte, dann funktioniert das nicht. Ausschluss ist wie das Abschneiden eines Mobile-Teils. Es fällt heraus. Und das ganze System zieht schief.</p>
<p>Die erste Frau bleibt Teil des Systems, egal was passiert. Weil sie die Mutter der Kinder ist. Weil sie chronologisch zuerst da war. Das anzuerkennen ist keine Niederlage. Es ist die Voraussetzung dafür, dass das System wieder atmen kann.</p>
<h3 id="wenn-das-alte-nicht-geklaert-ist">Wenn das Alte nicht geklärt ist</h3>
<p>Etwas, das ich immer wieder erlebe in Coachings: Wenn das frühere Elternpaar noch offene Konflikte hat, Dinge, die nicht ausgesprochen wurden, finanzielle Streitigkeiten, unverarbeiteten Schmerz, dann kann die neue Patchwork-Familie nicht wirklich gesund wachsen. Die Kinder zeigen Symptome. Die neue Partnerschaft steht unter Dauerstress.</p>
<p>Manchmal hängen finanzielle Auseinandersetzungen mit der Ex-Partnerin auch damit zusammen, dass das die einzige Verbindung ist, die noch bleibt. Der einzige Hebel, der noch Einfluss sichert. Das ist unbewusst. Das ist kein böser Wille. Aber es macht das System krank, solange es nicht gesehen und geklärt wird.</p>
<p>Deswegen ist es so wichtig, und ich sage das mit allem Nachdruck: Derjenige, der Kinder aus einer früheren Beziehung mitbringt, muss aufräumen im alten System. Nicht weglaufen. Nicht ignorieren. Aufarbeiten. Idealerweise mit Begleitung.</p>
<h2 id="was-der-partner-tun-sollte-der-kinder-mitbringt">Was der Partner tun sollte, der Kinder mitbringt</h2>
<p>Wer Kinder in eine neue Partnerschaft mitbringt, trägt eine große Verantwortung. Beiden Frauen gehört ein Platz im System, der Mutter der Kinder sowie der neuen Partnerin. Die neue Partnerin muss emotional geschützt werden, wenn Grenzen überschritten werden. Der Vater muss den Kindern klar machen, wer die neue Partnerin ist und was ihre Rolle ist. Loyalitätskonflikte der Kinder treten auf, denn natürlich wollen Kinder loyal zu beiden Elternteilen sein. Klare Absprachen mit der Ex-Partnerin sind wichtig und es wichtig, darauf zu achten, dass die neue Partnerin nicht in die Mutterrolle gedrängt wird, die nicht ihre ist. Das heißt nicht, dass sie Erziehungsaufgaben übernehmen kann und Verantwortung für die Kinder in der Familie übernimmt.</p>
<p>Das ist ganz schön viel. Und dafür braucht es viel Zeit und Bewusstheit. Aber ohne diese Klarheit kann das System in Schieflage geraten.</p>
<h2 id="was-die-neue-partnerin-tun-kann-und-lassen-sollte">Was die neue Partnerin tun kann und lassen sollte</h2>
<p>Ich war diejenige, die neu dazugekommen ist. Und ich sage ehrlich: Am Anfang habe ich versucht, die Mutter zu ersetzen. Aus Mitleid. Aus dem Wunsch heraus, zu helfen. Und auch aus einer Dynamik heraus, die ich damals noch nicht verstanden hatte.</p>
<p>Das hat nicht funktioniert, weder für mich noch für das Kind.</p>
<p>Ich bin nicht die &#8222;Bonusmutter&#8220;, sondern die neue Partnerin seines Vaters. Für mich war diese Klarheit eine Befreiung, denn sie hat mir gezeigt, was meine Verantwortung ist und was nicht.</p>
<p>Was nicht mein Business ist: die Konflikte zwischen meinem Partner und seiner Ex zu hören, geschweige denn zu lösen und auch nicht die Kinder für mich zu gewinnen. Ich darf nicht den ersten Platz beanspruchen, denn das würde die Vergangenheit auslöschen.</p>
<p>Ich darf meinen eigenen Platz finden. Die Kinder sehe ich als die Kinder meines Partners, nicht als Stellvertreter der Ex-Frau. Ich darf meine Trigger anschauen und bearbeiten, denn diese werden kommen. Und natürlich darf ich Grenzen setzen, klar und ohne Schuldgefühle.</p>
<p>Ganz wichtig ist, dass ich die Kinder nicht durch die Brille meiner eigenen Verletzungen sehe, denn sie können nichts für das, was zwischen den Erwachsenen passiert ist.</p>
<h2 id="was-die-kinder-brauchen">Was die Kinder brauchen</h2>
<p>Kinder in Patchwork-Familien brauchen vor allem eines: Klarheit darüber, wo ihr Platz ist.</p>
<p>In unserem Fall heißt das: Der älteste Sohn meines Partners weiß, dass er der Erste vom Papa ist. Unsere beiden gemeinsamen jüngeren Söhne wissen, dass sie für den Papa der Zweite und der Dritte sind, für mich aber der Erste und der Zweite. Das sage ich immer wieder und betone es, denn es schenkt ihnen Sicherheit und Klarheit.</p>
<p>Etwas, das ich auch beobachte: Manchmal versuchen Kinder aus der ersten Partnerschaft, in eine Art Partnerrolle zu rutschen. Eine Tochter versucht die Mutter zu ersetzen. Ein Sohn übernimmt die Vaterrolle. Das ist keine Böswilligkeit, das ist ein Versuch des Systems, sich selbst zu ordnen. Aber es schadet dem Kind. Deswegen ist es so wichtig, immer wieder klar zu machen: Du warst zuerst da, ja. Und du bist das Kind. Du bist nicht mein Partner.</p>
<h2 id="patchwork-braucht-zeit-und-ehrliche-begleitung">Patchwork braucht Zeit und ehrliche Begleitung</h2>
<p>Das hier ist kein Prozess, der in ein paar Monaten abgeschlossen ist. Bei uns gibt es nach Jahren noch Eifersüchte, noch Fragen, wer wo hingehört. Das ist ganz normal, denn ein System wird sich immer wieder neu kalibrieren.</p>
<p>Was hilft, ist Kommunikation und Klarheit und die Bereitschaft, das Unbewusste anzuschauen, das sich hinter den Konflikten verbirgt.</p>
<p>Wenn du merkst, dass in deiner Patchwork-Familie vieles unter der Oberfläche brodelt, dass du immer wieder an denselben Punkten hängst, dass Kinder Symptome zeigen oder die Partnerschaft unter Dauerstress steht, dann lohnt es sich, mit jemandem zu sprechen, der systemisch darauf schauen kann.</p>
<p>Du kannst jederzeit ein <a href="https://calendly.com/henriettemathieu/30min?month=2026-02" target="_blank" rel="noopener">kostenloses Klarheitsgespräch</a> mit mir vereinbaren. Gemeinsam schauen wir, wo die Ordnung im System gerade fehlt und was es braucht, damit alle wieder wissen, wo ihr Platz ist.</p>
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		<title>Wenn der Körper Nein sagt &#8211; Warnsignale deines Körpers ernst nehmen und verstehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henriette Mathieu]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 13:35:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Mein Körper hatte schon lange Nein gesagt, ich habe es nur nicht hören wollen. Vielen Müttern geht es so: Der Körper sendet längst klare Signale und wir tun sie ab als Zipperlein, bis es irgendwann so schlimm wird, dass wir sie nicht mehr ignorieren können. Heute möchte ich dir ein bisschen aus meinem Leben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><script class="podigee-podcast-player" src="https://player.podigee-cdn.net/podcast-player/javascripts/podigee-podcast-player.js" data-configuration="https://henriettemathieu.podigee.io/234-wenn-der-koerper-nein-sagt/embed?context=external"></script></p>
<p>Mein Körper hatte schon lange Nein gesagt, ich habe es nur nicht hören wollen. Vielen Müttern geht es so: Der Körper sendet längst klare Signale und wir tun sie ab als Zipperlein, bis es irgendwann so schlimm wird, dass wir sie nicht mehr ignorieren können.</p>
<p>Heute möchte ich dir ein bisschen aus meinem Leben erzählen, wie ich damit umgehe, welche Erfahrungen ich gemacht habe mit den Signalen meines Körpers. Und auch von Klientinnen, wo du merkst: Der Körper spricht so klare Worte.</p>
<h2 id="wenn-der-koerper-nein-sagt">Wenn der Körper Nein sagt</h2>
<p>Es gibt ein Buch von Gabor Maté: &#8222;Wenn der Körper Nein sagt&#8220;. Dieser Titel spricht Bände. Wenn der Körper Nein sagt, sollten wir ganz dringend hinschauen.</p>
<p>In ganz vielen Fällen sind es kleine Signale, die leise daherkommen und dann immer lauter werden. Und irgendwann kannst du es nicht mehr ignorieren. Irgendwann entstehen Autoimmunerkrankungen oder ernste Krankheiten, die daraus entstehen, dass der Körper unter permanentem Stress steht.</p>
<p>Ich bin sehr davon überzeugt: Wenn der Körper krank wird, hat das ganz viel mit uns selber zu tun. Und das ist auch der Weg, über den wir den Körper wieder heilen können.</p>
<h2 id="meine-geschichte-rheumatoide-arthritis-im-fuss">Meine Geschichte: Rheumatoide Arthritis im Fuß</h2>
<p>Ich habe schon viele Symptome in meinem Leben gehabt. Die begannen schon als Kind. Gerade im Rücken, im Kiefer, wo ich heute weiß: Da war zu viel Spannung. Zu viel Druck. Rücken hat ganz viel mit Unterstützung zu tun, fehlende Unterstützung, alles alleine tragen zu müssen.</p>
<h3 id="als-mein-fuss-wehtat">Als mein Fuß wehtat</h3>
<p>Letztes Jahr tat auf einmal mein rechter Fuß weh. Er wurde ganz dick, schwoll an und tat furchtbar weh, sodass ich gar nicht mehr richtig laufen konnte.</p>
<p>Es wurde eine rheumatoide Arthritis diagnostiziert. Eine Autoimmunerkrankung. Ich war erstmal schockiert, habe dann aber beschlossen: So eine Autoimmunerkrankung, das akzeptiere ich so nicht. Ich weiß, dass Autoimmunerkrankungen Stresserkrankungen sind.</p>
<h3 id="der-weg-zur-heilung">Der Weg zur Heilung</h3>
<p>Ich bin nicht zum Rheuma-Arzt gegangen und habe erst mal für mich geforscht. Therapeutin, Öle, Naturheilmittel, Ernährungsumstellung. Und ich habe es innerhalb von ein paar Wochen wegbekommen. Es ist weg gewesen und seither nie wieder aufgetaucht.</p>
<h3 id="die-botschaft-hinter-dem-symptom">Die Botschaft hinter dem Symptom</h3>
<p>Aber was mir klar geworden ist: Gerade der Fuß, das hätte auch im Handgelenk sein können. Nein, der rechte Fuß. Ich bin Rechtshänderin, mit rechts gehe ich zuerst los. Und gerade die hat schlapp gemacht. Sodass ich nicht mehr nach vorne gehen konnte.</p>
<p>Das war ein Moment, wo ich wirklich das Gefühl hatte: Wo geht der nächste Schritt hin? Was will ich eigentlich? In welche Richtung gehe ich? Es war für mich so stark, dieses Bild. Und als ich daran gearbeitet habe und Klarheit hatte, hat es sich aufgelöst.</p>
<h2 id="panikattacken-am-morgen-wenn-das-nervensystem-streikt">Panikattacken am Morgen: Wenn das Nervensystem streikt</h2>
<p>Gerade kürzlich bin ich morgens mit Panik aufgewacht. Kaum hatte ich die Augen offen, schoss ein Adrenalinschub durch meinen Körper. Ich war sofort in der Übererregung. Konnte nicht mehr einschlafen, musste aufstehen, Nervensystemsübungen machen.</p>
<p>Das hat mich über Wochen begleitet. Sehr nachdenklich gemacht, schon gar nicht als jemand, der sich mit dem Nervensystem beschäftigt.</p>
<p>Ich bin in mich gegangen und habe all die Baustellen angeschaut, die diesen Stress verursachen. Habe eine klare Entscheidung getroffen und mich für mein Nervensystem entschieden. Und danach wurde es schlagartig besser.</p>
<h2 id="frag-dein-symptom-was-moechtest-du-mir-sagen">Frag dein Symptom: Was möchtest du mir sagen?</h2>
<p>Nimm diese Symptome ernst und hinterfrage sie. Frag das Symptom: Warum bist du hier? Was möchtest du mir eigentlich sagen?</p>
<h3 id="das-beispiel-mit-dem-bandscheibenvorfall">Das Beispiel mit dem Bandscheibenvorfall</h3>
<p>In Einzelcoachings erwähnen Klientinnen manchmal: Ja, ich habe gerade einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule. Und ich frage: Welcher Halswirbel ist das denn?</p>
<p>Es gibt von Louise Hay eine Liste. Diese Symptome und ihre Bedeutung haben schon so oft ins Schwarze getroffen.</p>
<p>Bei einem Bandscheibenvorfall waren es zwei konkrete Wirbel. Ausgerechnet die beiden standen nach Louise Hay für Überlastung. Dann meinte sie: Ja klar, passt voll. Es ging wirklich um die Überlastung. Dieses: Ich muss das alles alleine tragen. Es ist zu viel.</p>
<p>Wenn man das weiß, kann man ganz gezielt ansetzen.</p>
<h2 id="so-kannst-du-mit-deinen-symptomen-arbeiten">So kannst du mit deinen Symptomen arbeiten</h2>
<p>Nimm deine Symptome ernst, auch seien sie noch so klein. Selbst hormonelle Schwankungen können etwas bedeuten. Was ist da gerade los? Was schwankt gerade in deinem Leben?</p>
<p>Natürlich, man muss es nicht überinterpretieren. Ich gehe auch zum Arzt und lasse Blutwerte checken. Das heißt, immer die organischen Ursachen abchecken. Aber ich würde mich schon fragen: Was möchtest du mir sagen?</p>
<p>Mit <a href="https://henriettemathieu.com/eft/">EFT</a> kann man das super gut machen, dass man hineingeht in diese Symptome und fragt: Hey warum bist du in meinem Körper, was möchte mir mein Körper damit sagen?</p>
<p>Meistens kommen wir darauf, wenn wir in uns gehen, in die Stille gehen. Du kannst auch direkt mal in das Symptom hineinfühlen und gucken, ob der Schmerz dir was erzählen möchte.</p>
<h2 id="welche-symptome-solltest-du-ernst-nehmen">Welche Symptome solltest du ernst nehmen?</h2>
<p>Die kleinsten Symptome: Du wachst morgens auf und merkst, da ist sofort Stress im Körper. Wo kommt der Stress her?</p>
<h3 id="der-unterschaetzte-emotionale-stress">Der unterschätzte emotionale Stress</h3>
<p>Ganz viele unterschätzen den emotionalen Stress. Für mich ist emotionaler Stress so viel herausfordernder als Alltagsstress wie Hetzerei oder zu viel Workload.</p>
<p>Was wirklich am herausforderndsten ist: In der Partnerschaft kriselt es. Da gibt es Konflikte, unausgesprochene Dinge. Vielleicht macht ein Kind Sorgen. Vielleicht gibt es Probleme in der Schule. Andere Konflikte im sozialen Umfeld, Krankheiten bei Eltern, pflegebedürftige Eltern.</p>
<p>Wenn du das alles zusammennimmst, kann das deinen Körper ganz schön stressen. Und das sind Stressoren, die sehr unsichtbar sind, aber sehr viel Auswirkung haben.</p>
<h3 id="die-wichtigsten-warnsignale-deines-koerpers">Die wichtigsten Warnsignale deines Körpers</h3>
<p><strong>Nervensystem: </strong>Flache Atmung, ständige Übererregung, permanent gereizt</p>
<p><strong>Verdauung:</strong> Reizdarm, Blähungen, Durchfall, Verstopfung</p>
<p><strong>Weitere Symptome:</strong> Bluthochdruck, Tinnitus, chronische Schmerzen, Autoimmunerkrankungen, Rücken- und Schulterverspannung, Schlafprobleme, ständige Müdigkeit, Kaffee-Abhängigkeit</p>
<p>All das spricht dafür, dass dein Nervensystem am Anschlag ist und du im Überlebensmodus bist.</p>
<h2 id="der-koerper-ist-nicht-das-problem-sondern-die-loesung">Der Körper ist nicht das Problem, sondern die Lösung</h2>
<p>Viele schimpfen über ihren Körper und denken, er sei das Problem, weil er nicht mehr funktioniert. Nein, es ist andersrum. Der Körper schenkt dir als Geschenk die ersten Signale. Diese sind die Lösung für dein Problem.</p>
<p>Nimm ernst, was der Körper dir erzählt. Wenn der Körper anfängt Nein zu sagen, dann nimm es ernst und warte nicht zu lange, bis es sich chronifiziert.</p>
<p><strong>Dein Körper sagt schon lange Nein?</strong><br />
Im <a href="https://henriettemathieu.com/einzelcoaching/">Einzelcoaching</a> arbeiten wir mit EFT, um die Botschaften hinter deinen Symptomen zu verstehen. Im <a href="https://henriettemathieu.com/angebote/nervensystem-kurs-lp/">Nervensystem-Kurs</a> lernst du, wie du deinen Körper wieder in Balance bringst, bevor chronische Erkrankungen entstehen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Starke Nerven beim Kindergartenabschied und Schulwechsel: Tipps für Eltern in neuen Lebensphasen</title>
		<link>https://henriettemathieu.com/kindergartenabschied-und-schulwechsel/</link>
					<comments>https://henriettemathieu.com/kindergartenabschied-und-schulwechsel/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Henriette Mathieu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 07:32:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bedürfnisorientierte Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Vielleicht geht es dir ähnlich: Der Abschied im Kindergarten nimmt dich emotional so sehr mit, dass du immer wieder weinen musst. Oder der Kindergartenabschied letztes Jahr hat dich komplett aus der Bahn geworfen und jetzt kommt der nächste Übergang. Du möchtest resilienter sein, stärker neben deinem Kind stehen können. Genau darum geht es heute. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><script class="podigee-podcast-player" src="https://player.podigee-cdn.net/podcast-player/javascripts/podigee-podcast-player.js" data-configuration="https://henriettemathieu.podigee.io/229-resilient-durch-abschiede-und-uebergaenge/embed?context=external"></script></p>
<p>Vielleicht geht es dir ähnlich: Der Abschied im Kindergarten nimmt dich emotional so sehr mit, dass du immer wieder weinen musst. Oder der Kindergartenabschied letztes Jahr hat dich komplett aus der Bahn geworfen und jetzt kommt der nächste Übergang. Du möchtest resilienter sein, stärker neben deinem Kind stehen können.</p>
<p>Genau darum geht es heute. Kein „Reiß dich zusammen&#8220;, sondern ein ehrlicher Blick darauf, was Abschiede mit dir machen. Und wie du liebevoll mit dir umgehen kannst.</p>
<h2 id="warum-dich-der-abschied-deines-kindes-so-sehr-beruehrt">Warum dich der Abschied deines Kindes so sehr berührt</h2>
<p>Wenn dich etwas emotional berührt, hat es meistens etwas mit dir und deiner Kindheit zu tun. Das sind Emotionen aus unserer Vergangenheit, die durch etwas im Hier und Jetzt hervorgeholt werden.</p>
<p>Es gibt einen kindlichen Anteil in dir, der mitfühlt. Dieses Gefühl wird gezeigt, wenn dein Kind sich im Kindergarten verabschiedet.</p>
<h3 id="der-unterschied-zwischen-damals-und-heute">Der Unterschied zwischen damals und heute</h3>
<p>Das sind Phasen, die wir selber auch erlebt haben und die oft gar nicht von unseren Eltern begleitet wurden. Da gab es noch keine großen Rituale. Das war einfach so. Und in dir als Kind hat es sehr viel bewirkt.</p>
<p>Heute merkst du: Da wird viel Zeremonie drumherum gemacht, was schön ist. Und gleichzeitig löst das noch mal einen Extraschmerz aus, weil du merkst, bei mir war das damals anders.</p>
<h2 id="die-zwei-arten-von-abschieden">Die zwei Arten von Abschieden</h2>
<p>Es gibt die Abschiede, die wir bewusst gestalten und planen. Nach dem Abi ins Ausland, der Umzug, die neue Arbeit.</p>
<p>Und dann gibt es die Abschiede, die wir nicht steuern können, weil sie mit der Zeit zusammenhängen. Ein Kindergartenkind kann nicht ewig im Kindergarten bleiben. Diese Fremdbestimmung macht es nicht einfacher.</p>
<h3 id="wenn-abschiede-fremdbestimmt-sind">Wenn Abschiede fremdbestimmt sind</h3>
<p>Vielleicht möchte das Kind sehr gerne im Kindergarten bleiben, weil es sich noch nicht bereit fühlt oder weil es so schön gemütlich ist.</p>
<p>Für uns Eltern ist das auch ein Punkt: Es ist gerade alles so schön, warum müssen wir jetzt abschließen. Es ist auch für uns ein Abschied, dass das Kind wächst.</p>
<h2 id="dein-eigener-abschied-wenn-eine-aera-zu-ende-geht">Dein eigener Abschied: Wenn eine Ära zu Ende geht</h2>
<p>Wenn dein Kind durch eine neue Lebensphase geht, passiert auch bei dir etwas. Eine Ära geht zu Ende.</p>
<p>Das Kind ist nicht mehr das kleine Kind, sondern ein Schulkind. Oft steckt bei uns noch im Kopf: jetzt beginnt der Ernst des Lebens. Das macht viel mit uns, weil wir das vielleicht auch als Kind so erlebt haben.</p>
<p>Das Kind wird größer, hat einen Schulranzen, geht vielleicht alleine zur Schule. Die frühe Kindheit wird abgeschlossen, das Kind geht eigene Wege, wird selbstständiger. Wir wollen das einerseits und andererseits wollen wir unser kleines Kind noch im Arm sehen. Das kann weh tun.</p>
<h2 id="was-deine-eigene-geschichte-damit-zu-tun-hat">Was deine eigene Geschichte damit zu tun hat</h2>
<p>Vielleicht hattest du einen anderen Schulstart, als du es deinem Kind gerne geben würdest. Vielleicht hat dort liebevolle Begleitung gefehlt. Vielleicht gab es auch andere Abschiede, die dich daran erinnern.</p>
<p>Es könnte sein, dass du einen geliebten Menschen verloren hast. Dass sich deine Eltern getrennt haben. Manchmal gibt es Verbindungen in unserem Unterbewusstsein, die wir auf logischer Ebene nicht nachvollziehen können.</p>
<h3 id="fragen-die-du-dir-stellen-darfst">Fragen, die du dir stellen darfst</h3>
<p><strong>Was ist eigentlich mein Schmerz dabei?</strong> Ist es die Angst, dass es nie wieder so schön sein wird? Der Gedanke, jetzt geht der Ernst des Lebens los? Sorgen um Hausaufgaben, Lehrerin, Freunde?</p>
<p><strong>Ist es meine Angst oder die Angst meines Kindes?</strong> Ganz oft projizieren wir unsere Erfahrung auf unsere Kinder, ohne es zu merken. Ist meine Angst berechtigt? Gewiss, weil sie mit deiner Vergangenheit zu tun hat. Aber hat es wirklich was mit deinem Kind zu tun?</p>
<h2 id="praktische-wege-zu-mehr-innerer-stabilitaet">Praktische Wege zu mehr innerer Stabilität</h2>
<h3 id="die-timeline-arbeit">Die Timeline-Arbeit</h3>
<p>Du gehst innerlich zurück zu deinen eigenen Abschieden. Wie war dein Kindergartenabschied? Dein Schulstart? Andere wichtige Übergänge? Was hast du gefühlt? Was hast du gebraucht und vielleicht nicht bekommen?</p>
<h3 id="nervensystem-regulation">Nervensystem-Regulation</h3>
<p>Dein Nervensystem speichert Erinnerungen an alte Abschiede, auch wenn du sie nicht mehr bewusst abrufen kannst. Deshalb ist es wichtig, nicht nur mit dem Kopf zu arbeiten, sondern auch mit dem Körper. <a href="https://henriettemathieu.com/eft/">EFT</a> kann dir dabei helfen, diese alten Muster sanft aufzulösen.</p>
<h3 id="identifiziere-die-gedanken-hinter-dem-schmerz">Identifiziere die Gedanken hinter dem Schmerz</h3>
<p>Spüre mal genau rein, was ist hinter diesem Schmerz. Vielleicht sind es die anderen Familien, die dich gehalten haben. Freundschaften, tolle Unternehmungen oder einfach der Rhythmus, wie ihr den Tag strukturiert habt. All diese Rituale können eine Rolle spielen.</p>
<h2 id="ein-wichtiger-schritt-sprich-mit-deinem-kind-darueber">Ein wichtiger Schritt: Sprich mit deinem Kind darüber</h2>
<p>Dein Kind wird merken, dass es dich beschäftigt. Wenn es nicht fragt, wird es das fühlen und spiegeln, im schlimmsten Fall mit der Angst, die du spürst.</p>
<h3 id="so-koenntest-du-es-formulieren">So könntest du es formulieren</h3>
<p>Mama beschäftigt das ganz schön. Ich bin traurig, dass du jetzt in die Schule kommst. Einerseits freue ich mich, dass du so groß bist. Andererseits traue ich dem Kindergarten nach. Aber das hat nichts mit dir zu tun. Das ist meine Geschichte. Die Gefühle nehme ich wahr und fühle sie. Ich freue mich so für dich.</p>
<p>Ganz wichtig: Das Kind ist nicht schuld an unseren Gefühlen.</p>
<h2 id="das-groesste-geschenk-fang-bei-dir-an">Das größte Geschenk: Fang bei dir an</h2>
<p>Fang bei dir an. Das ist das größte Geschenk für dein Kind. Eine Mama, die ehrlich mit ihrem Schmerz umgeht, ihn nicht wegschiebt, sondern fühlt.</p>
<p>Wenn du merkst, da ist eine schwierige Situation in deiner Kindheitsgeschichte, habe keine Angst, dich dem zu stellen. Ich hatte schon viele Klientinnen mit schrecklichen Erinnerungen an Kindergarten oder Schulbeginn. Nach der Auflösung war deutlich mehr Resilienz da.</p>
<h2 id="stufen-von-hermann-hesse-ein-gedicht-zum-nachdenken">Stufen von Hermann Hesse: Ein Gedicht zum Nachdenken</h2>
<p>Es gibt ein Gedicht, das mir zu diesem Thema eingefallen ist. Stufen von Hermann Hesse. Hier ein paar Zeilen:</p>
<p><strong>Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und neu beginnen.</strong></p>
<p><strong>Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.</strong></p>
<p><strong>Wohl an den Herz, nimm Abschied und gesunde.</strong></p>
<h2 id="abschiede-duerfen-wehtun">Abschiede dürfen wehtun</h2>
<p>Abschiede sind wichtig, sie bringen uns weiter, sie stehen für Entwicklung. Abschiede dürfen auch wehtun. Und du bist damit nicht allein.</p>
<p>Etwas in dir schmerzt, dein kleines inneres Kind vielleicht, das jetzt gesehen werden möchte. Du bist aber jetzt die erwachsene Frau, die das heute sehen, halten und heilen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Du möchtest tiefer einsteigen?</strong><br />
Wenn du merkst, dass alte Abschiede in dir noch ungeheilt sind und dich im Alltag triggern, kann eine traumasensible Begleitung der richtige Weg für dich sein. In meinem <a href="https://henriettemathieu.com/einzelcoaching/">Einzelcoaching</a> oder <a href="https://henriettemathieu.com/angebote/nervensystem-kurs-lp/">Nervensystem-Kurs</a> arbeiten wir nicht nur mit dem Kopf, sondern mit deinem gesamten System, damit echte Veränderung möglich wird.</p>
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		<title>Hilfe, das Weinen meines Kindes triggert mich! Wie alte Muster in uns aktiviert werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henriette Mathieu]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 13:42:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Trigger]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Dein Kind weint. Dein Partner rennt vielleicht raus, weil er es nicht ertragen kann. Oder du merkst, wie sich in dir alles zusammenzieht. Du weißt, dein Kind ist in Sicherheit, hat keinen Hunger, hat sich nicht verletzt. Es ist vielleicht einfach ein entlastendes Weinen. Aber trotzdem: Du hältst es nicht aus. Es ist ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
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<p>Dein Kind weint. Dein Partner rennt vielleicht raus, weil er es nicht ertragen kann. Oder du merkst, wie sich in dir alles zusammenzieht. Du weißt, dein Kind ist in Sicherheit, hat keinen Hunger, hat sich nicht verletzt. Es ist vielleicht einfach ein entlastendes Weinen.</p>
<p>Aber trotzdem: Du hältst es nicht aus. Es ist ein körperlicher Schmerz in dir. Und dein Körper erzählt dir etwas ganz anderes als dein Verstand.</p>
<h2 id="wenn-das-weinen-unertraeglich-wird">Wenn das Weinen unerträglich wird</h2>
<p>Es gibt viele Eltern, die zu mir kommen: Mein Partner hält das Weinen nicht aus. Er ist so gestresst, dass er das Haus verlassen muss. Das ist eine Belastung für die ganze Familie.</p>
<p>Und auch Mütter erzählen mir: Sie halten das nicht aus. Es ist ein körperlicher Schmerz. Selbst wenn der Partner das Kind ins Bett bringt und das Kind dort weint, müssen sie hingehen und das Kind an sich nehmen.</p>
<p>Das geht oft Hand in Hand mit Problemen bei der Einschlafbegleitung. Das Kind will noch spielen, ist aufgedreht, braucht so lange. All das verstehen wir logisch. Aber es stresst uns trotzdem wahnsinnig.</p>
<h2 id="was-hat-das-weinen-mit-deiner-kindheit-zu-tun">Was hat das Weinen mit deiner Kindheit zu tun?</h2>
<p>Wenn du merkst, dass du ein großes Problem mit Geschrei, mit Geweinen hast, dann schau zu dir zurück. Wie war das bei dir?</p>
<p>Du weißt vielleicht, wie deine Geburt verlaufen ist. Was deine Eltern erzählt haben über deine früheste Kindheit. Wie du geschlafen hast. Ob du alleine im Bettchen geschlafen hast. Ob sie mit dir zusammen geschlafen haben.</p>
<h3 id="wichtige-hinweise-auf-alte-muster">Wichtige Hinweise auf alte Muster</h3>
<p>Daraus kannst du Rückschlüsse ziehen. Wenn du heute weißt, wie du dein Kind begleitest oder an welchen Punkten du Schwierigkeiten spürst: Ist es das Weinen? Ist es, dass das Kind sich nicht von dir trennen möchte? Ist es, dass das Kind immer bei dir schlafen möchte?</p>
<p>All das sind wichtige Hinweise, die im Rückblick viel mit deiner Kindheit zu tun haben können.</p>
<h2 id="ein-beispiel-aus-dem-einzelcoaching-das-gitterbettchen">Ein Beispiel aus dem Einzelcoaching: Das Gitterbettchen</h2>
<p>Ich möchte dir einen Eindruck geben, was eine Ursache sein kann. Diese Ursache muss nichts mit dir zu tun haben, aber sie gibt dir vielleicht eine Idee, wo du hinschauen kannst.</p>
<p>Bei einer Klientin haben wir mit <a href="https://henriettemathieu.com/eft/">EFT</a> gearbeitet, der Klopfakupressur. Da werden Erinnerungen hervorgerufen, angestaute emotionale Energie gelöst. Und in diesem Prozess tauchen Erinnerungen auf.</p>
<h3 id="die-koerpererinnerung">Die Körpererinnerung</h3>
<p>Bei ihr tauchten zwei Erinnerungen auf: Das Gitterbettchen, in dem sie selber gelegen hat. Im Dunkeln. Sie ist aufgewacht und es war niemand da.</p>
<p>Sie hat diesen Druck in der Brust gespürt. Sie meinte: Ich spüre das Gitter auf meiner Brust. Das war eine Körpererinnerung, ganz tief gespeichert.</p>
<p>Damit haben wir gearbeitet und das aufgelöst mit Matrix Reimprinting. Danach wurde die Einschlafbegleitung leichter. Das Kind weinte nicht mehr so lange. Und sie kann das richtig gut aushalten.</p>
<h2 id="was-passiert-in-deinem-nervensystem">Was passiert in deinem Nervensystem?</h2>
<p>Wenn der Vater sagt, er hält das Schreien nicht aus, er kriegt körperliche Schmerzen, dann nimm das ernst. Das sind wirklich körperliche Schmerzen, die er einmal gespürt hat in seinem Leben. Vermutlich als er sehr klein war. Direkt nach der Geburt vielleicht, als er im Krankenhaus lag und geschrien hat und es kam niemand.</p>
<h3 id="die-ueberlebensangst-des-babys">Die Überlebensangst des Babys</h3>
<p>Das Nervensystem von damals ist in den Überlebensmodus gegangen. Es hat gespürt: Hier ist niemand. Mein Überleben ist in Gefahr. Es ist eine Todesangst, wenn das Kind schreit, weint, nach der Mama ruft und es kommt niemand.</p>
<p>Das ist der Urinstinkt: Wenn ein Kind alleine liegt, würde der Tiger kommen. Das spürt das Nervensystem. Deswegen ist körperlicher Kontakt so wichtig, dass das Kind weiß: Ich bin sicher.</p>
<h3 id="der-trigger-funktioniert-wie-ein-schluessel">Der Trigger funktioniert wie ein Schlüssel</h3>
<p>Dein Nervensystem, wenn du getriggert wirst vom Weinen oder von dieser Einschlafthematik, hat das vermutlich mit deiner eigenen Geschichte zu tun. Dein Nervensystem hat sich das eingeprägt und wird zurück katapultiert in diesen Moment damals.</p>
<p>Das Weinen deines Kindes ist wie der Schlüssel, der eine alte Tür aufschließt. In Millisekunden bist du dort zurück in diesen Zustand versetzt.</p>
<h2 id="was-du-konkret-tun-kannst">Was du konkret tun kannst</h2>
<h3 id="reflexion-schau-in-deine-eigene-geschichte">Reflexion: Schau in deine eigene Geschichte</h3>
<p>Was genau triggert mich? Was könnte das mit meiner Kindheit zu tun haben? Wie war das damals bei mir mit Einschlafen? Mit wem habe ich geschlafen? Hatte ich Angst?</p>
<p>Ich höre das so oft: Wir sind in kleinen Gitterbettchen im Dunkeln aufgewacht und waren alleine. Ich auch. Wir haben gerufen und es kam niemand. Wir hätten gerne bei Mama geschlafen.</p>
<p>Das sind wichtige Erkenntnisse.</p>
<h3 id="nervensystem-regulation-mikropausen-und-uebungen">Nervensystem-Regulation: Mikropausen und Übungen</h3>
<p>Natürlich kannst du dir sagen: Ich bin die Erwachsene, das hat nichts mit mir zu tun, mein Kind entlastet sich. Aber das ist sehr schwierig, weil auf dieser Verstandesebene zu switchen, schwer ist. Der Trigger ist nach wie vor da.</p>
<p>Was du machen kannst: Dein Nervensystem regulieren. Durch Mikropausen immer wieder zwischendurch.</p>
<h3 id="verstehe-die-spiegelneuronen">Verstehe die Spiegelneuronen</h3>
<p>Dein Kind schläft nicht ein, wenn du gestresst neben ihm liegst, innerlich im Alarmmodus. Du kennst das.</p>
<p><strong>Dein Kind spürt das.</strong> Das Nervensystem deines Kindes spiegelt dein Nervensystem.</p>
<h3 id="praktische-uebungen-fuer-den-moment">Praktische Übungen für den Moment</h3>
<p>Was du tun musst: Dein Nervensystem in die Balance bringen. Loszulassen, zu entspannen. Dann, wenn dein Kind über die Spiegelneuronen spürt: Mama schenkt mir Sicherheit, Mama ist entspannt. Dann wird dein Kind einschlafen.</p>
<p><strong>Konkrete Übungen:</strong> Schmetterlingsumarmung. Lange tiefe Atemzüge. Summen. Prusten, tönen, seufzen. Gesicht und Nacken massieren.</p>
<p>Ich mache gerne Massage und dadurch fährt mein Nervensystem runter und mein Kind kommt leichter in einen regulierten Zustand.</p>
<h2 id="wenn-die-ursache-tiefer-liegt">Wenn die Ursache tiefer liegt</h2>
<p>Das wird vielleicht etwas leichter machen, aber wenn du merkst, da liegt was noch dahinter, da ist eine größere, tiefere Ursache, dann würde ich dir empfehlen, das aufzuarbeiten.</p>
<p>Es kann schon eine Sitzung ganz viel bewirken. Vielleicht dauert es auch länger. Das ist unterschiedlich. Aber ich erlebe es immer wieder, dass es manchmal schneller geht als wir denken.</p>
<p>Wir alle tragen solche Muster in uns. Das ist kein Versagen. Das ist keine Schwäche. Das ist eine alte Wunde, die gesehen werden möchte.</p>
<p><strong>Du möchtest das Weinen deines Kindes wieder entspannt begleiten können?</strong><br />
Im <a href="https://henriettemathieu.com/einzelcoaching/">Einzelcoaching</a> arbeiten wir mit EFT und Matrix Reimprinting, um alte Körpererinnerungen sanft aufzulösen. Oder du startest mit meinem <a href="https://henriettemathieu.com/angebote/nervensystem-kurs-lp/">Nervensystem-Kurs</a>, in dem du lernst, dein Nervensystem zu regulieren und damit auch deinem Kind Sicherheit zu schenken.</p>
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		<item>
		<title>Glaubenssätze, Trauma und dein Nervensystem: Wie dein Körper alte Geschichten festhält</title>
		<link>https://henriettemathieu.com/glaubenssaetze-trauma-und-dein-nervensystem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Henriette Mathieu]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 12:58:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glaubenssätze]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Jeder Glaubenssatz ein Trauma, stimmt das wirklich? Diese Frage erreicht mich immer wieder, verbunden mit viel Unsicherheit und dem tiefen Wunsch zu verstehen, warum wir reagieren, wie wir reagieren. Vielleicht kennst du das auch: Du weißt genau, wie du sein möchtest, geduldig, gelassen, liebevoll, und trotzdem explodierst du in Momenten, in denen dein Kind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><script class="podigee-podcast-player" src="https://player.podigee-cdn.net/podcast-player/javascripts/podigee-podcast-player.js" data-configuration="https://henriettemathieu.podigee.io/225-neue-episode/embed?context=external"></script></p>
<p>Jeder Glaubenssatz ein Trauma, stimmt das wirklich? Diese Frage erreicht mich immer wieder, verbunden mit viel Unsicherheit und dem tiefen Wunsch zu verstehen, warum wir reagieren, wie wir reagieren. Vielleicht kennst du das auch: Du weißt genau, wie du sein möchtest, geduldig, gelassen, liebevoll, und trotzdem explodierst du in Momenten, in denen dein Kind dich triggert.</p>
<p>Was hat das mit Glaubenssätzen zu tun? Und warum sitzt das so tief in deinem Körper, dass du es nicht einfach „wegdenken&#8220; kannst? In diesem Artikel zeige ich dir, warum dein Körper glaubt, was du über dich denkst, und wie du das verändern kannst.</p>
<h2 id="liegt-jedem-glaubenssatz-ein-trauma-zugrunde">Liegt jedem Glaubenssatz ein Trauma zugrunde?</h2>
<p>Nein, so pauschal kann man das nicht sagen. Es gibt Glaubenssätze, die wir über die Gesellschaft, unsere Eltern oder Lehrerinnen mitbekommen haben. Geldglaubenssätze wie „Geld macht nicht glücklich&#8220; oder „Das Leben ist schwierig&#8220;.</p>
<p>Aber, und hier wird es spannend, auch diese Glaubenssätze kommen oft aus einer traumatischen Erfahrung. Nur nicht aus deiner eigenen. Viele Glaubenssätze sind transgenerational, das heißt, sie wurden dir von jemandem weitergegeben, der selbst eine schmerzhafte Erfahrung gemacht hat. Deine Großmutter vielleicht, die Krieg und Flucht erlebt hat. Dein Vater, der früh lernen musste, dass Gefühle gefährlich sind.</p>
<p>Diese Glaubenssätze schwingen in dir und beeinflussen dein Leben, obwohl du selbst die Erfahrung nie gemacht hast.</p>
<h2 id="wie-entstehen-glaubenssaetze-dein-nervensystem-trifft-eine-entscheidung">Wie entstehen Glaubenssätze? Dein Nervensystem trifft eine Entscheidung</h2>
<p>Ein Glaubenssatz entsteht in dem Moment, in dem dein Nervensystem eine Entscheidung trifft, um dich zu schützen. Diese Situation ist meistens zu schnell, zu plötzlich und überfordernd für dich.</p>
<p>Stell dir ein kleines Kind vor, vielleicht warst du dieses Kind. Du bist in der Trotzphase, hast viele starke Gefühle, kannst dich noch nicht selbst regulieren. Du weinst, schreist, bist wütend oder hilflos. Und dann bekommst du zu hören:</p>
<p>„Sei nicht so laut!&#8220;</p>
<p>„Stell dich nicht so an!&#8220;</p>
<p>„Ist doch alles nicht so schlimm!&#8220;</p>
<p>Aus dieser Situation, die für das Kind überwältigend war, die es alleine zurückgelassen hat mit seinen Gefühlen, entsteht eine Schutzstrategie:</p>
<p>„Niemand tröstet mich, ich bin allein.&#8220;</p>
<p>„Ich werde ausgelacht, ich bin zu viel.&#8220;</p>
<p>„Meine Gefühle sind falsch, ich bin zu laut.&#8220;</p>
<p>Trauma, vor allem Bindungs- und Entwicklungstrauma, ist ein Trauma, das sich über längere Zeit entwickelt. Wo du immer wieder erlebt hast: „Niemand sieht meine Wut. Niemand sieht meine Angst.&#8220;</p>
<p>Und dann entwickelst du eine Schutzstrategie: „Ich bin allein, also muss ich mich selbst um mich kümmern.&#8220; Vielleicht wirst du besonders stark, abgehärtet, baust dir einen Panzer um dich herum.</p>
<p>Nach außen wirkt das vielleicht sogar wie Resilienz. Ein zielstrebiger, perfektionistischer Mensch. Aber tief drinnen liegt ein schmerzhafter Glaubenssatz: „Ich bin allein und muss es alleine schaffen.&#8220;</p>
<h2 id="wenn-eltern-werden-zum-verhaengnis-wird">Wenn Eltern werden zum Verhängnis wird</h2>
<p>Und dann wirst du Mutter. Oder Vater. Und plötzlich triggern deine Kinder genau diesen Glaubenssatz. Dieser Glaubenssatz ist immer mit einem großen Schmerz verbunden. Und dieser Schmerz sitzt in deinem Körper.</p>
<h3 id="dein-koerper-glaubt-mit">Dein Körper glaubt mit</h3>
<p>Dein Körper hat es gespürt, hat es erlebt. Dieser Freeze-Zustand, die Starre, diese Ohnmacht, das ist in deinem Körper abgespeichert. Und wann immer du jetzt getriggert wirst, wird das, zack, nach oben an die Oberfläche geholt. Unbewusst.</p>
<p>Wenn du ganz aufmerksam deinen Körper beobachtest, zum Beispiel wenn dein Kind wütend wird und in dir die Wut aufsteigt, dann kannst du mir mit Sicherheit sagen, wo du diese Wut spürst:</p>
<p>Vielleicht schnürt sich dein Hals zu. Vielleicht kriegst du kalte Finger. Vielleicht ist es ein Gefühl der Scham oder eine innere Panik, dein Herz fängt an zu klopfen.</p>
<p>Das sind all die Reaktionen, die dein Körper damals abgespeichert hat. Dein Nervensystem reagiert automatisch, noch bevor du bewusst denken kannst.</p>
<h2 id="du-kannst-glaubenssaetze-nicht-neu-denken-nur-neu-fuehlen">Du kannst Glaubenssätze nicht neu denken, nur neu fühlen</h2>
<p>Das ist der wichtigste Punkt, den ich dir heute mitgeben möchte:</p>
<p><strong>Du kannst deine Glaubenssätze nicht neu denken, sondern nur neu fühlen.</strong></p>
<p>Du musst sie fühlen. Du musst sie neu fühlen und neue Sicherheit erleben. Dein Körper muss in den Genuss kommen, sich sicher zu fühlen. Erst dann kann sich etwas ändern in deinem Glaubenssystem.</p>
<p>Du musst den Körper mit dazu nehmen. Weil der Körper glaubt. Es ist nicht dein Bewusstsein, das glaubt, es ist dein Unterbewusstsein. Und dein Unterbewusstsein und dein Körper gehören zusammen.</p>
<p><strong>Nervensystem, Unterbewusstsein, Körper, das ist eine Struktur.</strong></p>
<h2 id="transgenerationale-glaubenssaetze-erkennen">Transgenerationale Glaubenssätze erkennen</h2>
<p>Ich hatte vorhin schon angesprochen, dass es auch transgenerationale Glaubenssätze gibt. Bei mir persönlich war das ein ganz spannender Weg. Ich habe viele Glaubenssätze für mich aufgelöst, die wirklich meine waren. Aber ich bin immer wieder an manche gestoßen, wo ich gemerkt habe: Verdammt, ich kriege es nicht aufgelöst.</p>
<p>Das ist immer der Punkt, wo du weißt: Okay, das ist nicht meiner.</p>
<p>Bei mir war das zum Beispiel: „Ich gehöre nicht dazu.&#8220; Für mich ist es mit all der Arbeit, die ich mittlerweile gemacht habe, sonnenklar, dass das aus der Kriegsgeneration kommt. Beide Familien meiner Eltern mussten fliehen, mussten von null anfangen, waren fremd, waren neu.</p>
<p>Bei mir geht es sogar noch weiter zurück. Wir sind Hugenotten, die Franzosen, die damals aus Frankreich geflohen sind. Da ist viel Flucht. Und ich selbst bin auch irgendwie oft geflohen in meinem Leben. Das ist so ein roter Faden.</p>
<p>Wenn du diesen Faden erkennst, dann fällt es dir leichter, ihn abzulegen, umzuschreiben, zu transformieren. Dann kannst du ganz bewusst sagen:</p>
<p>„Stopp. Ich kann mich neu entscheiden. Das ist nicht meine Geschichte.&#8220;</p>
<p>Sei wachsam, wenn du solche Glaubenssätze bei dir bemerkst:</p>
<p>„Ich muss mich durchbeißen.&#8220; – Vielleicht die Geschichte deiner Mutter?</p>
<p>„Gefühle dürfen nicht gefühlt werden.&#8220; – Eine klassische Kriegsgeschichte, weil da gab es keinen Platz für Gefühle.</p>
<p>„Ich bin nicht sicher.&#8220; – Vielleicht aus Flucht- oder Vertreibungserfahrungen?</p>
<h2 id="zurueck-zum-authentischen-ich">Zurück zum authentischen Ich</h2>
<p>Hier sind wir bei einem Punkt, was mir sehr wichtig ist: dieses neue Selbst, dieses neue Ich zu kreieren. Eigentlich nicht neu zu kreieren, sondern, es war ja immer da. Es sind ja nur die Masken, die wir uns aufgesetzt haben.</p>
<p>Mit jedem Trauma, mit jedem Glaubenssatz ziehst du dir noch eine Maske mehr auf, durch die du durch dein Leben schaust. Oder vergleiche es mit einer Brille, durch die du schaust. Wenn die grün getönt ist, dann siehst du alles grün, wenn das dein Glaubenssatz ist.</p>
<p>Darum geht es in dieser Arbeit: dass du die Brille abnimmst, die Maske abnimmst und zu deinem authentischen Ich wirst. Zu dem, was du eigentlich immer warst und was nur verdeckt wurde.</p>
<h2 id="was-wirklich-hilft">Was wirklich hilft</h2>
<p>Viele Frauen, mit denen ich arbeite, haben schon so viel versucht: Ratgeber gelesen, Podcasts gehört, Onlinekurse gemacht. Sie haben viel Verständnis im Kopf, aber keine Veränderung im Körper.</p>
<p>Sie haben versucht, sich zusammenzureißen, Selbstkontrolle auszuüben. Das funktioniert kurz, danach kommt mehr Druck und noch heftigere Reaktionen.</p>
<p>Oder sie waren in Gesprächstherapie, in Elternberatung. Die Erkenntnisse waren da, aber die Trigger blieben automatisch. Weil das Nervensystem nicht mitgenommen wurde.</p>
<p><strong>Echte Veränderung passiert nur, wenn du deinen Körper mit einbeziehst.</strong></p>
<p>In meiner Arbeit nutze ich Methoden wie <a href="https://www.copecart.com/products/39a94d2a/checkout" target="_blank" rel="noopener">EFT</a> (Emotional Freedom Techniques), Matrix Reimprinting und zahlreiche Übungen für das Nervensystem. Das sind Techniken, die du selbst anwenden kannst, um dich selbst zu regulieren, um Glaubenssätze aufzulösen, um neue Sicherheit in deinem Körper zu verankern.</p>
<h2 id="fazit-glaubenssaetze-aufloesen-beginnt-im-koerper">Fazit: Glaubenssätze auflösen beginnt im Körper</h2>
<p>Das Wichtigste, was du dir heute mitnehmen darfst:</p>
<p><strong>Du kannst deine Glaubenssätze nicht wegdenken. Du musst sie neu fühlen.</strong></p>
<p>Dein Körper glaubt, was du über dich denkst, weil er es damals so abgespeichert hat. Dein Nervensystem reagiert automatisch. Aber du kannst es verändern. Du kannst neue Sicherheit erleben. Du kannst die Masken abnehmen und zu deinem authentischen Ich zurückkehren.</p>
<p>Und wenn du das schaffst, dann triffst du plötzlich Entscheidungen, die du vorher nie getroffen hättest. Dann lebst du freier, selbstbestimmter, selbstwirksamer.</p>
<h2 id="moechtest-du-tiefer-eintauchen">Möchtest du tiefer eintauchen?</h2>
<p>Lass deinen Glaubenssätzen mal den Raum, sich zu zeigen. Nimm sie ganz neugierig und bewusst wahr.</p>
<p>Wenn du lernen möchtest, wie du deine Glaubenssätze wirklich auflösen kannst, nicht nur verstehen, sondern im Körper transformieren, dann schau dir gerne meinen <a href="https://henriettemathieu.com/glaubenssaetze-workshop-2025-aufzeichnung/"><strong>Glaubenssatz-Workshop</strong></a> an. Dort bekommst du nicht nur Wissen über die Zusammenhänge zwischen Trauma, Glaubenssatz und Nervensystem, sondern vor allem praktische Übungen und Live-Coaching, um unbewusste innere Überzeugungen sichtbar zu machen und aufzulösen. Du lernst Techniken, die du selbst anwenden kannst, sodass du dich selbst weniger unter Druck setzt, alte innere Antreiber loslässt und freier handeln kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>People Pleasing &#038; Fawn Response verstehen &#8211; Raus aus dem Anpassungsmodus als Mutter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henriette Mathieu]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 12:54:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nervensystem]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Kennst du das? Du sagst Ja, obwohl du eigentlich Nein meinst. Du passt dich an, machst es allen recht, und am Ende des Tages bist du erschöpft und fragst dich, wo du eigentlich geblieben bist. Du scheust Konflikte, suchst die Anerkennung im Außen und hast das Gefühl, nie genug zu sein. Wenn du dich [&#8230;]]]></description>
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<p>Kennst du das? Du sagst Ja, obwohl du eigentlich Nein meinst. Du passt dich an, machst es allen recht, und am Ende des Tages bist du erschöpft und fragst dich, wo du eigentlich geblieben bist. Du scheust Konflikte, suchst die Anerkennung im Außen und hast das Gefühl, nie genug zu sein.</p>
<p>Wenn du dich hier wiedererkennst, dann könnte dieser Artikel genau für dich sein. Denn heute schauen wir uns die Fawn Response an, eine Traumareaktion, die besonders Frauen betrifft. Vor allem Mütter. Ich erkenne das in so vielen Einzelcoachings. Ich würde mal sagen, bestimmt 90 Prozent der Mütter, mit denen ich arbeite, kennen diese Fawn Response.</p>
<h2 id="was-ist-die-fawn-response-die-vierte-traumareaktion">Was ist die Fawn Response? Die vierte Traumareaktion</h2>
<p>Du kennst vielleicht einige Traumareaktionen bereits, die unser Nervensystem auswählt, um wieder in die Sicherheit zu kommen. Das erste ist Fight or Flight, also Kampf oder Flucht. Wenn das nicht geht, dann erstarren wir, der Freeze-Modus.</p>
<p>Der Fawn-Modus ist ein Freeze-Modus in einem anderen Kostüm. Denn im Prinzip ist es auch eine Erstarrung. Es geht auf keinen Fall Kampf oder Flucht, sondern es ist eine sehr ruhige Reaktion.</p>
<p>Aber eine Reaktion, die bedeutet, dass ich dann überlebe, wenn ich mich anpasse, wenn ich es dem Umfeld recht mache, wenn ich das Umfeld lese, also Gefühle lese, Bedürfnisse der anderen lese und mich dann so unterwerfe, anpasse, dass ich die Bewunderung vom Außen bekomme und geliebt und gesehen werde und überhaupt da sein darf.</p>
<p>Das ist diese Fawn Response. Deswegen wird sie auch als vierte Traumareaktion bezeichnet.</p>
<h2 id="warum-vor-allem-frauen-betroffen-sind">Warum vor allem Frauen betroffen sind</h2>
<p>Vor allem Frauen, also gerade weiblich sozialisierte Menschen leiden darunter. &#8222;Sei ein liebes, braves Mädchen&#8220;, ich glaube, das steckt uns noch in den Ohren, in den Genen.</p>
<p>Und ich nehme ganz stark an, dass das auch ein transgenerationales Trauma ist. Nicht nur ein Bindungstrauma aus unserer frühen Kindheit, sondern vermutlich auch von unseren Müttern, Großmüttern, Urgroßmüttern übernommen.</p>
<p>Sei ein liebes, braves Mädchen. Mädchen dürfen nicht laut sein, nicht wütend sein, nicht ihre Meinung sagen. Das heißt, sie müssen sich immer anpassen. Lieb, leise, brav.</p>
<h2 id="das-dilemma-mit-der-beduerfnisorientierten-erziehung">Das Dilemma mit der bedürfnisorientierten Erziehung</h2>
<p>Und wenn wir jetzt von Müttern sprechen und einer bedürfnisorientierten Erziehung, die ja überall proklamiert wird, dann möchte ich da mal mit der Brille dieser Fawn Response reinschauen.</p>
<p><strong>Weil wenn wir als Kinder nicht gelernt haben, unsere eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, fällt es uns wahnsinnig schwer, unsere eigenen Bedürfnisse als Mutter wahrzunehmen.</strong> Logisch, oder?</p>
<p>Das heißt, was werden wir automatisch tun? Wir schieben die Bedürfnisse des Kindes immer in den Vordergrund, weil wir wollen ja Beziehung, wir wollen Liebe, wir wollen geliebt und akzeptiert werden, auch von unseren Kindern.</p>
<p>Aber wir schauen eben mit dieser Brille der Fawn Response drauf, und das kann uns zum Verhängnis werden.</p>
<h3 id="wenn-dein-kind-nicht-dankbar-ist">Wenn dein Kind nicht dankbar ist</h3>
<p>Wie oft höre ich das in den Einzelcoachings: &#8222;Mein Kind ist nicht dankbar, ich mache alles für mein Kind und lese ihm jeden Wunsch von der Nasenspitze ab. Ich habe wieder eine ganze Stunde mit meinem Kind gespielt, es ist nie zufrieden, es ist nie genug, es könnte doch jetzt auch mal dankbar sein.&#8220;</p>
<p>Und da merkst du, das ist dein inneres Kind, was da aus dir spricht.</p>
<p>Stell dir dieses kleine Kind vor, vielleicht drei Jahre alt, das in einem Elternhaus lebt, wo es das Gefühl hat: Okay, wütend darf ich nicht sein. Ich passe mich lieber an und bring Papa noch die Hausschuhe, damit er sich gut fühlt.</p>
<p>Dieses Kind lernt, ich muss es anderen recht machen, damit ich überhaupt geliebt werde. Und dieses kleine Kind wächst in mir weiter.</p>
<h2 id="die-glaubenssaetze-der-fawn-response">Die Glaubenssätze der Fawn Response</h2>
<p>Beim Fawn Response geht es um viele, viele Glaubenssätze. Schau mal, ob diese zu dir passen:</p>
<p>„Ich darf niemanden enttäuschen.&#8220;</p>
<p>„Ich bin nur sicher, wenn andere mich mögen.&#8220;</p>
<p>„Meine Bedürfnisse sind nicht wichtig.&#8220;</p>
<p>„Wenn ich mich abgrenze, dann werde ich abgelehnt.&#8220;</p>
<p>„Ich bin verantwortlich für die Gefühle anderer.&#8220;</p>
<p>Das heißt, diese Glaubenssätze machen dich klein. <strong>Es geht darum, wenn ich mich klein mache, dann bin ich sicher.</strong> Das ist eine Überlebensstrategie.</p>
<h2 id="wie-zeigt-sich-die-fawn-response-im-alltag">Wie zeigt sich die Fawn Response im Alltag?</h2>
<p>Es kann sein, dass du sehr große Schwierigkeiten hast, Grenzen zu setzen, dass du ganz oft Ja sagst anstatt Nein. Dich danach ärgerst, wenn zum fünften Mal der Kuchen im Kindergarten gefordert wird, und du machst es natürlich wieder.</p>
<p>Dass du dich permanent entschuldigst, obwohl du gar nichts falsch getan hast.</p>
<p>Dass du mehr an die Bedürfnisse der anderen denkst als an deine eigenen, dass du die Wünsche der anderen an ihrer Nasenspitze ablesen kannst.</p>
<p>Dass du einfach merkst, dass du dich ständig anpasst, dass du dich ständig anderen recht machst, gefällst und diese Bewunderung im Außen suchst.</p>
<h3 id="die-suche-nach-bewunderung-im-aussen">Die Suche nach Bewunderung im Außen</h3>
<p>Denn diese Suche nach Bewunderung oder Wertschätzung im Außen bedeutet, dass dadurch dein Selbst gestärkt wird, weil das Selbstwertgefühl in der Kindheit nicht ausgeprägt wurde.</p>
<p>Und wenn das Außen sagt, &#8222;Das hast du aber toll gemacht&#8220;, kannst du durchatmen und weißt, es ist alles richtig.</p>
<p>Natürlich tut uns allen Wertschätzung gut. Aber es ist eben dieses, ist dein Selbstwertgefühl so angeknackst, dass du das brauchst, um dich gut zu fühlen? Oder kommst du irgendwann dahin zu sagen: Nein, ich bin gut, so wie ich bin.</p>
<h2 id="erste-schritte-die-du-gehen-kannst">Erste Schritte, die du gehen kannst</h2>
<h3 id="1-liebevolle-beobachtung">1. Liebevolle Beobachtung</h3>
<p>Beobachte dich liebevoll und achte auf die Situationen in deinem Alltag, in denen du automatisch zustimmst, dich anpasst oder lächelst, obwohl dir nicht danach ist.</p>
<p>Es kann auch sein, dass du nach außen hin fröhlich und lebendig bist, und wenn du dann am Wochenende nach Hause kommst, sackst du in dich zusammen, bist erschöpft, sehr traurig, weil der Akku leer ist.</p>
<h3 id="2-koerperliche-signale-wahrnehmen">2. Körperliche Signale wahrnehmen</h3>
<p>Spür in deinen Körper hinein. Was ist in deinem Körper los, wenn du in dieser Fawn Response bist? Merkst du, wie alles eng wird, wie du dich klein machst?</p>
<p>Vielleicht möchtest du mal den Brustkorb öffnen, dich strecken, weiten. <strong>Über die Haltung können wir ganz, ganz viel in unserem Nervensystem ändern.</strong></p>
<h3 id="3-zeit-zum-ueberlegen-nehmen">3. Zeit zum Überlegen nehmen</h3>
<p>Beim nächsten Mal, wenn dich jemand etwas bittet, sag: &#8222;Okay, gib mir mal bis morgen Zeit, ich überlege mir das.&#8220;</p>
<p>Dann hast du Zeit, in dich zu gehen und zu überlegen: Ist das aus der Fawn Response heraus, oder ist das ganz ehrlich, weil ich dieser Person helfen möchte?</p>
<p><strong>Es geht darum, aus welcher Haltung du das machst.</strong> Aus der kindlichen Haltung &#8222;Ich möchte geliebt werden&#8220; oder aus der Haltung: &#8222;Klar, ich habe Zeit und Ressourcen, also helfe ich gerne.&#8220;</p>
<h3 id="4-selbstmitgefuehl-ueben">4. Selbstmitgefühl üben</h3>
<p>Schenke dir selbst diese Bewunderung, diese Wertschätzung. Klopf dir auf die Schulter, sag dir, was du schon alles geschafft hast.</p>
<p>Und überlege: Wie würdest du mit einem Kind sprechen, wenn es in dieser Situation wäre?</p>
<h2 id="nicht-fuer-dich-allein-sondern-auch-fuer-deine-kinder">Nicht für dich allein, sondern auch für deine Kinder</h2>
<p>Wir wollen es ja auch nicht an unsere Kinder weitergeben. Wenn nicht für dich, dann für deine Kinder. Am besten für uns beide.</p>
<h2 id="moechtest-du-tiefer-eintauchen">Möchtest du tiefer eintauchen?</h2>
<p>Wenn du merkst, dass People Pleasing ein großes Thema für dich ist, dann schau dir gerne meinen <strong><a href="https://henriettemathieu.com/peoplepleaser-workshop-2025/">People-Pleaser-Workshop</a></strong> an. Dort lernst du, die Fawn Response als Überlebensstrategie zu verstehen und nervensystembasiert zu verändern. Du bekommst praktische Übungen, sodass du Grenzen setzen kannst ohne Schuld und in Beziehung bleiben kannst, ohne dich selbst zu verlieren.</p>
<p>Ich wünsche dir ganz viel Selbstmitgefühl auf diesem Weg.</p>
<p>&nbsp;</p>
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