"Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben"
Kurt Tucholsky

Weltenbummeln​

Das Weltenbummeln in die Wiege gelegt, verbrachte ich meine frühe Kindheit in der Türkei, später verschlug es mich nach Frankreich und dann nach Westafrika, wo ich in vielen Reisen mit Musik, Tanz und Bildungsprojekten tief in eine mir fremde Kultur eintauchte.

Mit Rucksackreisen, Auslands-Stipendien und -Praktika verbrachte ich meine Studienzeit oft in der Fremde, begann mich, meine Weißheit, meinen Reichtum und meine Gedankenkultur und Herkunft zu reflektieren und geriet immer wieder an meine persönlichen Grenzen.

Auch als Lehrerin gönnte ich mir zwei Sabbatjahre: eine Weltreise mit dem Rucksack und einen Master in Theatre For Development. Ich arbeitete in England, Bangladesch und Nigeria mit der Randbevölkerung der Gesellschaft, Straßenkindern und Frauen. Und ich erkannte die große Kraft des Theaters im sozialen, individuellen und auch politischen Kontext.

Familienleben

Ich kannte Brasilien schon recht gut aus meinem Sabbatjahr und freute mich über das Angebot der Deutschen Schule. Leben im Ausland – so richtig diesmal!

Und hier begann sich mein Leben plötzlich komplett auf den Kopf zu stellen: Familienleben statt Singlefrau-Leben!

Und es folgten Wunsch-Schwangerschaften, Hausgeburten, ein Leben in der Natur, Zeit für die Kinder – braucht eine Mama mehr?

Mama – Burnout?

Mit dem ersten Sohn als Baby  noch entspannt auf Rucksack-Weltreise, kam nach der Geburt des zweiten Sohnes alles anders:

fehlende soziale Kontakte, Einsamkeitsgefühle, Überforderung, viele Ansprüche an eine Mama, die den großen Teil der Woche alleine zu Hause verbrachte. Und dann die Eifersucht des entthronten Ersten!

Gefühle pur: Eifersucht des Großen und Gewalt nicht nur zu Hause, sondern auch im Kindergarten von heute auf morgen. Was tun? Mütter sollten das doch wissen, Lehrerinnen noch viel mehr!
 
Also: Ratgeber lesen, Online-Kurse machen… Hilft das? Nein, nicht wirklich.

Wut, Schuld & Scham

Mein Innerer Kritiker ruft mir ins Ohr: Du schaffst es ja doch nicht, all die Theorie in die Praxis umzusetzen! Du bist keine gute Mutter! Bäm… das sitzt! 

Die Folge: Stilles Leiden, Verstummen und auf der anderen Seite Frust, Wut, Ausraster und Gewalt meinerseits

Willkommen in der Negativspirale! 

 
Und dann kam alles mit großer Wucht: Gewalt gegen meinen Sohn und gegen mich – Hassgefühle meinem Sohn und mir gegenüber – und der Beschluss, die Familie zu verlassen. So eine Mutter hat wahrhaftig niemand verdient! (O-Ton Innerer Kritiker!)

Notbremse!

 Mein Mann als besorgter Zuschauer, den ich nicht einweihen wollte in meine Gedanken, mein Sohn als mein direkter Gefühlsspiegel. Und auf einmal rüttelte mich ein auftauchender noch zerstörerischer Gedanke auf, der mir Angst machte. „Was wäre, wenn…“

STOPP! …dachte ich, so kann es nicht weiter gehen. Tu etwas, werde aktiv!

Und dies war für mich der Moment der „Notbremse“, der Moment, der mich einen neuen Weg einschlagen ließ. Ein ganz konkreter Moment, für den ich mittlerweile so dankbar bin.

Flauten, Stürme, Sonnenschein!

Die zahlreichen Erziehungsratgeber und Ansätze zu studieren interessierte mich zwar sehr, v.a. die Gewaltfreie Kommunikation und achtsames, bedürfnisorientiertes „Erziehen“ begeisterten mich, aber in der Praxis schien es unmöglich zu sein.

Warum nur, fragte ich mich?

Die Bücher konnten mich nicht verändern und auch nichts Anderes im Außen. Es war, als galt es etwas tief in mir zu lösen, was ich bis dato nicht beachtet hatte. 

Meine Erkenntnis:

Ich bin weder schuldig, noch Opfer, sondern ich darf mich verändern.

Ich muss nicht darauf warten, dass sich mein Umfeld ändert.

Ich darf all meine Gefühle annehmen und meine Bedürfnisse kennen lernen.

 

 

Ich brauchte Zeit, um mich und meinen Körper wieder zu spüren und lernte langsam, sie ohne schlechtes Gewissen einzufordern von meiner Familie. Ich begann mit Selbstfürsorge: Meditation und Yoga, Spaziergänge alleine durch die Natur, Lesen, Träumen, Nichts tun – ohne schlechtes Gewissen (das hat in der Tat gedauert!)n

Ich suchte mir professionelle Hilfe. Der systemische Ansatz, die Achtsamkeitspraxis und Ansätze der Positiven Psychologie lösten bei mir viele Knoten und schenkten mir wertvolle Erkenntnisse.

„Die Höhle, vor der du dich fürchtest, enthält den Schatz, den du suchst.“

Ich blickte zurück, um Altlasten und Verborgenes in der Vergangenheit zu betrachten und zu entstauben, lernte zu verzeihen und lernte meine inneren „Kinder“ kennen, untersuchte Glaubenssätze und begann nach Methoden und Ansätzen für mich zu suchen, die mir persönlich halfen. So baute ich mir nach und nach meine persönliche „Schatztruhe“ auf.

„Lass nicht die Welt dein Lächeln verändern. Ändere die Welt mit deinem Lächeln.“

Die Klarheit darüber, bei mir selber anzusetzen, um eine Veränderung in meinem Leben (und dem meiner Familie!) zu bewirken, versetzte Berge.

Ich nahm und nehme mein Leben in die Hand und lenke es in die Richtung, die ich möchte!

Das Beste: Es machte mir großen Spaß, mich neu – auch auf beruflicher Ebene – zu orientieren. Ich habe noch nie in meinem Leben so gerne gelesen, studiert, Kurse absolviert und gelernt. Weil ich es nur für mich tat und tue (und auch mittlerweile so gerne für dich als Leser*in 😉 )

Es gab auch Tage, an denen alles gefühlt schief lief, ich das Gefühl hatte, wieder drei Schritte zurück gefallen zu sein und an mir zweifelte. Aber ich wusste, es konnte nur vorwärts gehen.

 

 

Zum Leuchtturm werden heißt...

  • Bewusstseinsschulung
  •  
  • Das Wissen um mein Ziel
  •  
  • Jeder ist seines Glückes Schmied: auch ich!
  •  
  • Niemand ist für das Glück des Anderen verantwortlich.
  •  
  • Die eigenen Rollen kennen und im Ausgleich leben
  •  
  • Selbstfürsorge pur!
  • Ich sage JA zu mir und stelle mich an erste Stelle
  • (und das ist kein Egoismus, sondern Altruismus!)
  •  
  • Nach Außen strahlen kann nur, wer innerlich strahlt!
  •  
  • Entschlüsseln, Erkennen  und Erleben der Bedürfnisse.
  •  
  • Unangenehme Gefühle helfen mir und sind nicht gegen mich! 
  •  
  • Perfektionismus darf unperfekt sein!
  •  
  • Die Kunst der Langsamkeit und Achtsamkeit
  •  
  • Meine Berufung finden!
  • Was erfüllt mich – was möchte ich erreichen in diesem meinen Leben?
  • Was möchte ich weitergeben?
  •  
  • Meine Träume leben!
  •  

und noch viel mehr…


Möchtest du Begleitung auf deinem persönlichen Weg - auf deiner Reise?
Dann schau dich gerne weiter um. Ich bin sicher, dass etwas für dich dabei ist, was dir helfen kann, Steine aus dem Weg zu räumen und deinen Rucksack mit deinem Gepäck leichter zu machen.

Schön, dass es dich gibt!

 
 

Fragst du dich, ob auch DU deinen Weg zum Leuchtturm SEIN abkürzen kannst?


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Du kannst dich jederzeit wieder austragen und natürlich gilt der Datenschutz.

Und es gibt ein tolles Begrüßungsgeschenk dazu - den Leuchtturm der Bedürfnisse, damit du sofort loslegen kannst auf dem Weg zu deinem Leuchtturm!


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